Politik

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Mike a.R.
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Re: Politik

Beitrag von Mike a.R. » So, 29.09.13, 12:14

Noch viel spannender wären Neuwahlen.
Nach neuesten Umfragen würde folgendes Wahlergebnis dabei heraus kommen:

CDU/CSU: 43% (+1,5)
SPD: 26% (+0,3)
Linke: 9% (+0,4)
Grüne: 7% (-1,4)
FDP: 3% (-1,8)
AfD: 6% (+1,3)

...da bräuchte es dann eigentlich kein "Patenbitten" der CDU/CSU mehr.
Täglich grüßt die CO2-Bilanz – schon mal darüber nachgedacht?
Weltweit verschwinden 10 Millionen Hektar Wald pro Jahr - so groß wie Bayern und BadenWürtemberg
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Maxvonthane
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Re: Politik

Beitrag von Maxvonthane » So, 29.09.13, 13:39

Bei Neuwahlen wäre die FDP so sicher wie das Amen in der Kirche wieder im Bundestag!
4,7% letzte Getreue + ein Teil der alten Wählen von früher würden die Partei wieder in den Bundestag wählen!

Das was Emnid und FGW da publizieren, entbehrt jeder Grundlage da derzeit keine Wahlkampf ist und vieles davon derzeit noch reine Trotzaktionen sind. Wie auch zu dieser Wahl würden die meisten wandernden Stimmen erst eine Woche vor dem Termin verteilt werden.

Warum die AfD mit 6% rein kommen sollte, soll mir auch mal einer erklären? Wer sollte die den jetzt wählen der es beim letzten mal nicht getan hat?
Vor allem ist das Neuwahl-Potential bei Protestwählern eher gering, weswegen Parteien die von solchen Wählern gewählt werden, eher von der zu erwartenden sinkenden Wahlbeteiligung sträker betroffen wären.
Eher wäre es anders rum:

FDP 5,5 %, AfD 4 %

SPD, Grüne und Linke würden wg der Weigerung zur Koalition eher abgestraft werden als gestärkt zu werden.
Die Kanzlerin hat eigentlich die Ruhe weg:
Kriegt sie keinen Koalitionspartner (SPD doer Grüne) wird sie mit der Neuwahl die FDP wieder bekommen und wäre wieder dran.
Das einzige was Neuwahlen verhindert wäre das Linksbündnis und dieses hätte im Bundestag auch nur 3 Sitze mehr im Moment und mit diesen drei Stizen bringt man keinen einzigen Bundeskanzlerkandidaten durch (gegen die Linken, die bei so einem Thema sicher nicht einer Meinung sind).

Man kann es drehen und wenden wie man will: Merkel bleibt Kanzlerin!
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Re: Politik

Beitrag von Rot-Weiss » So, 29.09.13, 14:37

Maxvonthane hat geschrieben:Bei Neuwahlen wäre die FDP so sicher wie das Amen in der Kirche wieder im Bundestag!
4,7% letzte Getreue + ein Teil der alten Wählen von früher würden die Partei wieder in den Bundestag wählen!

Das was Emnid und FGW da publizieren, entbehrt jeder Grundlage da derzeit keine Wahlkampf ist und vieles davon derzeit noch reine Trotzaktionen sind. Wie auch zu dieser Wahl würden die meisten wandernden Stimmen erst eine Woche vor dem Termin verteilt werden.

Warum die AfD mit 6% rein kommen sollte, soll mir auch mal einer erklären? Wer sollte die den jetzt wählen der es beim letzten mal nicht getan hat?
Vor allem ist das Neuwahl-Potential bei Protestwählern eher gering, weswegen Parteien die von solchen Wählern gewählt werden, eher von der zu erwartenden sinkenden Wahlbeteiligung sträker betroffen wären.
Eher wäre es anders rum:

FDP 5,5 %, AfD 4 %
Deine Argumentation kann ich nicht nachvollziehen.

Was hat sich denn bei der FDP nun geändert, dass nun mehr Leute sie wählen würden? Eben gar nichts, nur dass sie ein paar personelle Veränderungen vorgenommen haben. Inhaltlich ist dort noch immer alles beim alten, d.h. weit entfernt von einer echten liberalen Partei. Ich glaube auch, was die Umfragen bestätigen, dass nun noch mehr FDP-Wähler ihre Stimmen der CDU geben würden, bevor sie wieder ihre Stimmen verschenken.

Bei der AfD ist es genau anders rum. Es gibt viele Wähler, die letztes Mal die AfD nicht gewählt hatten, weil sie davon ausgingen, dass die AfD eh keine Chance hätte und von der 5%-Hürde weit entfernt wäre. Deswegen gaben sie ihre Stimmen lieber anderen Parteien, meist der CDU, um zumindest eine "konservative" Regierung zu behalten. Da diese Wähler nun alle realisiert haben, dass die AfD den Einzug ins Parlament wirklich schaffen könnte, würden sie nun auch der AfD ihre Stimme geben.

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Re: Politik

Beitrag von Yorick » So, 29.09.13, 17:34

Ich glaube nicht an Neuwahlen.
Eher noch eine Minderheitsregierung, die ich jetzt gar nicht so schlecht finden würde.

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Maxvonthane
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Re: Politik

Beitrag von Maxvonthane » Mo, 30.09.13, 9:40

Rot-Weiss hat geschrieben: Deine Argumentation kann ich nicht nachvollziehen.

Was hat sich denn bei der FDP nun geändert, dass nun mehr Leute sie wählen würden? Eben gar nichts, nur dass sie ein paar personelle Veränderungen vorgenommen haben. Inhaltlich ist dort noch immer alles beim alten, d.h. weit entfernt von einer echten liberalen Partei. Ich glaube auch, was die Umfragen bestätigen, dass nun noch mehr FDP-Wähler ihre Stimmen der CDU geben würden, bevor sie wieder ihre Stimmen verschenken.

Bei der AfD ist es genau anders rum. Es gibt viele Wähler, die letztes Mal die AfD nicht gewählt hatten, weil sie davon ausgingen, dass die AfD eh keine Chance hätte und von der 5%-Hürde weit entfernt wäre. Deswegen gaben sie ihre Stimmen lieber anderen Parteien, meist der CDU, um zumindest eine "konservative" Regierung zu behalten. Da diese Wähler nun alle realisiert haben, dass die AfD den Einzug ins Parlament wirklich schaffen könnte, würden sie nun auch der AfD ihre Stimme geben.
Der Unterschied ist genau dort wo es um Stammwähler geht: Die FDP hat mit Stammwählern 4,7% gemacht ... das ist ungefähr das mindeste was die Partei in D mobilisieren kann. Es gibt einen großen Block an Nichtwählern der vllt die FDP abstrafen wollen, aber sich nicht wollte das die Partei raus fliegt. Man kann es jetzt Mitleids-Effekt nennen aber ich bin mir sicher die fehleden 50k Stimmen kommen mehr oder weniger von selber zurück! Abgesehen davon sind mit Rösler und Brüderle zwei Hauptgründe für den Niedergang nicht mehr an Bord - allein das holt an der Parteibasis wieder Leute zurück.

Dem Gegenüber halte ich es für sehr unwahrscheinlich das sich noch mehr Leute der AfD zuwenden. Abgesehen davon sollte dem letzen Wahltatktier klar sein, das ein Einzug der AfD die große Koalition erzwingt. Von daher müssten Konservative eher die FDP zurück wählen.
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Re: Politik

Beitrag von Mike a.R. » Mo, 30.09.13, 11:50

Maxvonthane hat geschrieben: Abgesehen davon sind mit Rösler und Brüderle zwei Hauptgründe für den Niedergang nicht mehr an Bord - allein das holt an der Parteibasis wieder Leute zurück.
Was sind denn für dich die Hauptgründe des Niedergangs dieser beiden FDP-Politiker:
Weil man Brüderle nachsagt, er sei ein Weinsäufer?
Weil mit Rösler ein Asiate an der Parteispitze ist/war?

Den Brüderle fand ich ja gar nicht mal so schlecht, weil er oft Farbe in die politischen Diskussionen einbrachte.

Naja, der Rösler mit seinem "arroganten Auftreten" (zumindest für mich wirkte er so),
Zitat: " Wenn ein Frosch im Wassers sitzt und das Wasser erhitzt wird...blah blah blah"
Der Kasper wäre normalerweise bereits nach der Niedersachsen-Wahl gestaubt worden, aber da hatte er noch Wahlglück.
Und jetzt kam halt die "gerechte Abstrafung" für die Klientel-Politik der FDP.
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Re: Politik

Beitrag von Maxvonthane » Mo, 30.09.13, 13:24

Darum geht es doch gar nicht!
Der große Vertrauensverlust in die FDP unter den eigenen Mitgliedern ist auf beide zurück zu führen. Ob das nun berechtigt ist oder nicht, steht doch nicht zur Debatte.
Alleine wenn man sieht welche interne Unterstützung (Parteibasis) Lindner bekommt, welche weder Brüderle noch Rössler hatten, spricht Bände. Abgesehen davon wirft man Rössler auch vor, gehörig an der Entmachtung Westerwelles beteiligt gewesen zu sein.
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Re: Politik

Beitrag von Micklas » Mo, 30.09.13, 13:42

Die FDP hat schon wenige Wochen nach der Wahl 2009 verschissen und zwar genau in dem Moment, als sich Guido "hier wird Deutsch gesprochen" Westerwelle vor versammelter Presse dazu verleiten ließ, mitzuteilen, dass alle Versprechen gehalten wurden und 100% der FDP Forderungen umgesetzt würden. Insbesondere "Mehr Netto vom Brutto"
Das war der Anfang vom Ende - als die Leute gemerkt haben, dass das nicht umgesetzt wird, sind die Umfragen total in den Keller. Dann kam erst Fipsi Rösler, der alte Besserwisser. Ich kann ihn nicht leiden, Brüderle auch nicht, aber die Hauptschuld an der Misere trägt Guido Westerwelle und die Tatsache, dass seine Nachfolger zu dumm waren, wirklich auf liberale Werte (Stichwort NSA) zu setzen.
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Re: Politik

Beitrag von Yorick » Mo, 30.09.13, 20:14

Ich denke auch, dass der Westerwelle die Hauptschuld an der aktuellen Lage der FDP hat. Brüderle finde ich auch ganz in Ordnung und Rösler ist ein intelligenter Mann mit Ahnung vom Finanzmarkt aber als Parteiführer taugt er nicht.

Wie die Zukunft in Europa aussehen wird, hat man jetzt auch mit Österreich erlebt.
Überall sind die Nationalisten, Europa Gegner, Patrioten und Populisten auf dem Vormarsch.
Einzig in Deutschland wird jede Partei oder auch Menschen, die etwas nationaler denken gleich als rechtsextrem bezeichnet oder mit den Nazis verglichen - echt krankhaft.

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Re: Politik

Beitrag von Maxvonthane » Di, 01.10.13, 10:09

Mit dem kleinen aber feinen Unterschied, das Deutschland da Geschichtlich vorbelastet ist. Aus dem selben Grund tun sich auch extrem linke Parteien sehr schwer in Deutschland. Beide extreme hatten man schon mal, also lässt man es nicht mehr soweit kommen und jetzt kommst: Ich find das auch gut so!

Aber was soll uns das nun sagen? Der Rechtsschwenk in Europa ist gut?
"Heimatliebe statt Marokannerdiebe!" - Wahlplakat der FPÖ (20% in Österreich)?
Viktor Orbans Hetze gegen Obdachlose, Schwule und Ausländer (17%) und das "internationale Judentum"?
10% der Niederländer befürworten Geert Wilders unreflektierte Anti-Islam Politik (dazu noch Pro Atom-Energie, Pro-Law-And-Order etc)
Rund 10% der Belgier befürworten die Zerschlagung des Landes in zwei Landesteile (Vlaams Belang)...
Mittlerweile sind Rechtspopulisten, Nationalisten und "Patrioten" in Italien und Schweiz an der Macht und in weiteren 14 Parlamenten vertreten.

Der Rechtsschwenk (ca. 10-15% der Bevölkerung) lässt uns in D weiteren Raum für populistische Parteien?
Oder haben wir gar keine Rechtsschwenk wenn dann im Schnitt 80 - 90% der Wähler in Europa gar keinen Bock auf diese Parteien haben und zumindest so schlau sind - und am Beispiel Italiens und Belgiens sehen was passiert wenn man Populisten von Rechts wie von Links ein Mandat gibt - diesem "Pack" keine Stimme zu geben.

Die Parteien in D die sich unter den obigen Begrifflichkeiten "Rechtspopulisten, Nationalisten, Eurokritiker und Patrioten" zusammen fassen lassen machen da keine Ausnahmen! Deren Politik spaltet, ist geopolitisch undurchdacht und sie nehmen egal welcher Couleur Stimmgewinne von Extrem-Rechts in kauf, lassen sich von diesen Rassisten und Faschisten offen unterstützen und haben dann nicht mal den Verstand (Man müsste ja meinen, das Leute die sich Anmaßen zu wissen was Gut für Europa ist, so schlau wären das Problem der allgemeinen (in Summe) Stimmverluste durch anbändeln mit Rechts zu erkennen) sich klar gegen obige Begrifflichkeiten zu stellen.

In der Praxis sieht es aber leider so aus, das sich - auch hier in der Region - rechte Kameradschaften bei den Veranstaltungen der Partei offen zeigen und zum Teil sogar an diesen aktiv mitwirken.
Das Parteiprogramm außenpolitisch die selben Züge trägt, wie wir sie in D zwischen 1870 und 1914 hatten (Hausaufgabe für heute: Worin hat das geendet?), innenpolitisch ein schärferes Einwanderungsrecht (Nur qualifizierte Einwanderer) bei gleichzeitiger Arbeitserlaubnis für Asylbewerber (Wer erkennt außer mir da den Widerspruch?), ein Schul- und Studienpolitik die so in D niemand mehr braucht (Bachelor und Master sind etabliert und das ist auch gut so!).

Klar kann man das Parteiprogramm auch sehr wohlwollend lesen (Ich empfehle den Leuten das mal zu machen - also auch AfD-Wählern, den die haben das anscheinend nicht genau genug gelesen) in der Summe ist es aber eine Mischung aus Populismus, Realitätsverweigerung und extrem kurzfristiger Sichtweise auf die Welt und die Geschwindigkeit die hier vorherrscht. Ein eurozentrisches Weltbild ala " Europa ende am Bosporus" ist in der heutige Zeit nicht nur definitorisch falsch, sondern darüber hinaus eigentlich nur ziemlich dumm, weil kurzsichtig, zu nennen.

Zur FDP: Wo hat den Rössler seine Fachkompetenz oder seine Intelligenz bewiesen? Wie kann jemand Westerwelle zu stürzen, wenn nicht einmal eine Mehrheit der Partei hinter einem steht? Klar war 2009 vor allem taktisch falsch, aber der Absturz nahm erst unter Rössler wirklich fahrt auf.
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Re: Politik

Beitrag von Micklas » Di, 01.10.13, 11:10

Max, in der Schweiz ist die SVP schon allein deshalb in der Regierung, da dort praktisch aus allen größeren Parteien Bundesräte gestellt werden. Das System der Schweiz entscheidet sich erheblich von unserem oder den meisten anderen in Europa.
Dass sie erheblichen Zuspruch haben, ist außer Frage.

Also die PDL von Berlusconi kann man sicher als lächerlich aber nicht als rechtspopulistisch hinbezeichnen. Ich denke, Du meinst die Lega Nord - diese ist aber nicht mehr in der Regierung in Italien - insofern kann man sagen, in Italien gibt es eine große Koalition aus Sozialisten und - äh naja - halbwegs Konservativen von Berlusconis Gnaden.
Wobei, in Italien kann sich das ja täglich ändern.

Das Problem in Belgien besteht seit Jahrzehnten, die separatistische Politik des VB ist keine Neuigkeit und findet immer wieder Anhänger unter den Flamen, die sich gerne vom etwas ärmeren, industriellemTeil Belgiens, der hauptsächlich Französisch spricht, trennen möchte. Hauptsächlich besteht das Problem aber in der Region Brüssel, wo der Anteil beider Gruppen ca. 50% beträgt und teilweise neue Städte mit französischen Universitäten (Louvain la Neuve) direkt neben flämischen Städten mit flämischen Universitäten (Leeuwen) gegründet wurden. Und zwar schon 1971 - also auch nix Neues. Die Tenedenzen früher waren sogar noch stärker. Wenn man mit Wallonen und Flamen spricht, haben die in den allerseltensten Fällen Probleme miteinander und sind fast immer zweisprachig aufgewachsen.

Ungarn ist ein riesiger Problemfall, der viel zu sehr unter den Teppich gekehrt wird - dort wird öffentlich gegen Sinti, Roma, Juden usw gehetzt und auch gewalttätig vorgegangen, die Verfassung entsprechend so geändert, dass Minderheiten und demokratische Grundrechte eingeschränkt werden und ein Großungarn als Ziel ausgegeben wird. Meiner Meinung nach ist Ungarn politisch gesehen das größte Problem in der EU (vor den Griechen)

Ergänzend zu Ungarn: http://www.spiegel.de/politik/ausland/m ... 25234.html
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Re: Politik

Beitrag von Rot-Weiss » Di, 01.10.13, 14:10

Maxvonthane hat geschrieben:, innenpolitisch ein schärferes Einwanderungsrecht (Nur qualifizierte Einwanderer) bei gleichzeitiger Arbeitserlaubnis für Asylbewerber (Wer erkennt außer mir da den Widerspruch?)
Ich will jetzt nich auf deinen ganzen Beitrag eingehen, lieber Maxvonthane.

Aber ich erkenne in deinem Zitat definitv keinen Wiederspruch. Falls dir der Begriff "Asyl" nicht bekannt ist, schnapp dir ein Fremdwörterbuch. Asylant und Einwanderer sind jedenfalls keine Synonyme...

In dem Flyer der AfD, der in meinem Briefkasten war, steht im Übrigen, dass sie ein Einwanderungsgesetz nach dem Vorbild Kanadas fordern. Jetzt frage ich mich gerade, ob denn die Kanadier allesamt Nazis sind!?!

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Maxvonthane
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Re: Politik

Beitrag von Maxvonthane » Mi, 02.10.13, 13:41

@Micklas: Danke der Berichtigungen! Schweiz war mir klar, bei der PDL wäre ich nicht so sicher in welche Richtung die gehen. Rechtspopulisten sind sie sicher nicht, aber Demokraten würde ich sie nun auch nicht unbedingt nennen wollen.
Bei den Ungarn bin ich wieder bei dir :) - schon erschreckend wie wenig das die Leute interessiert! Aber sind ja Eurogegner, also müssen die ja per se gute Leute sein! ...

@Rot-Weiss: Wow...ich bin beeindruckt! Ein Flyer, der noch weniger Verbindlichkeit hat als ein Wahlprogramm ist eine Argumentationsgrundlage! Ebenfalls bin ich beeindruckt das Asylanten und Einwanderer nicht das selbe sind. Das wusste ich nicht ... not!
Wenn ich Einerseits nur qualifizierte Einwanderer haben will (Was werden die wohl bei uns wollen? Arbeiten in qualifizierten Berufen nehme ich mal an) und dann eine leichtere Arbeitserlaubnis für Asylbewerber fordere (Was werden die wohl bei uns wollen? In qualifizierten Berufen arbeiten? Sicher ja, aber in erster Linie mal in Sicherheit sein und dann irgend einen Job bekommen) frage ich mich, warum ich dann unqualifizeirten Einwanderern, die Einwanderung verbieten will?

Es muss schon ein selten dämlicher Zufall sein, das sich derzeit viele Menschen für die Rechte der Asylbewerber (Eine sehr gute Sache btw) einsetzen und die AfD so ein Wahlversprechen macht. Ich traue mich wetten, das zur Europawahl davon nichts mehr zu sehen sein wird und dafür die Forderung irgend einer anderen Gruppe, die man bei der Wahl mal schnell mitnehmen kann.

Lustig ist ebenfalls das die meisten Leute immer gleich mit der Begrifflichkeit Nazi hausieren gehen müssen, wenn man die hochheilige und allwissende AfD angreift.
1. Hat die Diskussion um Einwanderung und wie sie von statten geht nichts mit der Definition eines Nazis zu tun und
2. geht es in Kanada nicht darum Einwanderung zu verhindern, sondern darum Einwanderer nach fachlicher Berufsperspektive zu kategorisieren.
Abgesehen davon ist Kanada an sich ein Land, das für die Einwanderung einfach auch besser geeignet ist als Deutschland. Es ist groß, kennt seit jeher verschiedenen Sprachen und ist kein Land das fürchten muss an den Grenzen von Menschen aus der dritten Welt überrannt zu werden (Ganz im Gegensatz zu der EU und damit auch uns).
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Beitrag von Micklas » Mi, 02.10.13, 19:47

@Max: wg PDL: Rechtspopulisten sicher nicht (der Berlusconi knallt ja auch Algerierinnen), richtige Demokraten auch nicht - kann man so sagen, kein Einspruch
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Re: Politik

Beitrag von Jahnboy » Do, 03.10.13, 8:30

Franz Josef Strauß hat heute Todestag würde mich interessieren wie er über die heutige Politik denken würde.
Ein Leben lang nur unser SSV Jahn!!!

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Re: Politik

Beitrag von Mike a.R. » Do, 03.10.13, 10:26

Seine Aussagen von damals, sind immer noch sehr aktuell.
http://www.youtube.com/watch?v=FhjnCPYdkk0

"Man benutzt die Sprache als Waffe, es werden Begriffe herausgestellt und als Wurfgeschosse gegen uns, nicht ohne Erfolg, verwendet."

Warum muss ich jetzt an das Wort "entartet" denken?

Weil, wenn es einer wie Lucke unbewusst benutzt, dann kann man ihn schon allein durch Verwendung dieses Wortes verunglimpfen, die Nazikeule auspacken, und ihn fertig machen (wollen).
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Re: Politik

Beitrag von rotweiß* » Do, 03.10.13, 12:00

Micklas hat geschrieben:@Max: wg PDL: Rechtspopulisten sicher nicht (der Berlusconi knallt ja auch Algerierinnen), richtige Demokraten auch nicht - kann man so sagen, kein Einspruch
btw Rubi ist aus Marokko :wink:

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Re: Politik

Beitrag von Micklas » Do, 03.10.13, 12:47

rotweiß* hat geschrieben:
Micklas hat geschrieben:@Max: wg PDL: Rechtspopulisten sicher nicht (der Berlusconi knallt ja auch Algerierinnen), richtige Demokraten auch nicht - kann man so sagen, kein Einspruch
btw Rubi ist aus Marokko :wink:

Stimmt - war irgendwie auf Maghreb und dabei Algerien. Aber eine Algerierin hatte er sicher auch schon :)

@Jahnboy: FJS würde sich freuen, dass sein System der Freunderlwirtschaft nachwievor besteht und sich ärgern, dass seine Kinder zu dumm waren, seine Art der Durchtriebenheit weiter zu führen.

Warum eine Ossi-Frau Kanzlerin ist würde er sicher nicht begreifen - wahrscheinlich hätte er sich in der Zwischenzeit mit Österreich zusammen geschlossen
Und er wäre ganz sicher für ein starkes Europa, um auch mal was Positives zu sagen
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Re: Politik

Beitrag von Maxvonthane » Fr, 04.10.13, 10:19

Ich weiß nicht, einerseits vermisst man einen Typen wie Strauss im Parlament der polarisieren durfte und damit Pfeffer in Debatten brachte und nicht fürchten musste das er damit beim Wähler abgestraft wird. Heute wird doch schon jede kleine Spitze in den Medien zum Rücktrittsgrund stilisiert, weswegen ich auch der Meinung bin das jede Gesellschaft das Parlament hat das es verdient.

Auf der anderen Seite war die Art wie Strauss Politk machte schon sehr sehr nahe an der Kriminalität, wenn nicht sogar weit darüber hinaus und ich denke, dafür ist heute erst recht kein Platz mehr.
Ich denke der Typus FJS würde auf Bundesebene keinen Platz mehr haben, aber in der bayrischen Hegemonie kann ich mir so einen Typen noch immer vorstellen.
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Re: Politik

Beitrag von Violence » Fr, 04.10.13, 10:56

Ach ja, der Franz...

Strauß teilt aus - Teil 1
:arrow: http://www.youtube.com/watch?v=pvfyjLj0IVY&sns=em
Strauß teilt aus - Teil 2
:arrow: http://www.youtube.com/watch?v=Ffo_wFf7aC8&sns=em
Strauß teilt aus - Teil 3
:arrow: http://www.youtube.com/watch?v=9gFSO9lrRls&sns=em

Polarisierend, legendär, ein "Landesvater" der seines gleichen sucht...
Aber, ob er in der aktuellen Zeit tragbar wäre? Im Zeitalter des "Fehler suchens" und der allgemeinen "Zerstörunzspolitik"?!?

Seine besten Zitat:
:arrow: http://www.bastian-atzger.de/interessan ... itate.html

Ps: soll jetzt keine Steilvorlage für eine Diskussion sein. Da halt ich mich raus :ok:
„Stopp! Finger weg von unserem SSV Jahn!“
rot und weiß, die Farben fürs Leben! SSV & Red Star Belgrade

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Re: Politik

Beitrag von Micklas » Fr, 04.10.13, 11:08

Da brauchst gar nicht viel diskutieren, die einen vergöttern ihn nachwievor, die anderen konnten ihn nie leiden.
Ich gehöre zu Letzteren, aber das Ganze ist jetzt 25 Jahre her - tragbar wäre ein Politiker dieser Art heutzutage in keinster Weise.
Was man ihm aber zugute halten muss: er hatte Eier und wusste noch, wie man besoffen mit dem Flugzeug in Moskau landen konnte :wink:
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Re: Politik

Beitrag von Bronsky » Mi, 09.10.13, 12:24

Ein interessanter Artikel zum politischen Klima in der BRD: http://www.focus.de/finanzen/news/tid-2 ... 11015.html

Obi
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Re: Politik

Beitrag von Obi » Fr, 11.10.13, 15:28

Ein nachdenkenswerter Bericht über die Grünen-es muss schon eine Österreichische Seite sein, die die Fakten aufdeckt.

Grüne: Dominanz Linksextremer wird zum Problem

http://www.unzensuriert.at/content/0014 ... um-Problem
Wer die Freiheit aufgibt um Sicherheit zu gewinnen-wird am Ende beides verlieren.

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Re: Politik

Beitrag von Bene » Fr, 11.10.13, 23:31

Obi hat geschrieben:Ein nachdenkenswerter Bericht über die Grünen-es muss schon eine Österreichische Seite sein, die die Fakten aufdeckt.

Grüne: Dominanz Linksextremer wird zum Problem

http://www.unzensuriert.at/content/0014 ... um-Problem
Nachdenkenswert ist hier höchstens Dein eigener Beitrag, in welchem Du nämlich einen Text von einer rechtspopulistischen, ausländerfeindlichen und menschenverachtenden Homepage verlinkst...
Vielleicht informierst Du Dich mal vorher. Oder entspricht das Deiner Gesinnung?

http://de.wikipedia.org/wiki/Unzensuriert.at
http://www.migaward.at/unzensuriert-at/

Obi
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Re: Politik

Beitrag von Obi » Sa, 12.10.13, 18:18

Bene hat geschrieben:
Obi hat geschrieben:Ein nachdenkenswerter Bericht über die Grünen-es muss schon eine Österreichische Seite sein, die die Fakten aufdeckt.

Grüne: Dominanz Linksextremer wird zum Problem

http://www.unzensuriert.at/content/0014 ... um-Problem
Nachdenkenswert ist hier höchstens Dein eigener Beitrag, in welchem Du nämlich einen Text von einer rechtspopulistischen, ausländerfeindlichen und menschenverachtenden Homepage verlinkst...
Vielleicht informierst Du Dich mal vorher. Oder entspricht das Deiner Gesinnung?

http://de.wikipedia.org/wiki/Unzensuriert.at
http://www.migaward.at/unzensuriert-at/
Ich kenne die Seite nicht&hab den Link über Facebook erhalten. Mich interessiert an einem Text der Inhalt und die Fakten, nicht die etwaigen Betreiber.
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