Italien Part 1

Alles, was sonst noch mit dem runden Leder zu tun hat...

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Obi
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Italien Part 1

Beitrag von Obi » Mi, 30.04.08, 22:01

Part 2 folgt, wenn der Gips ab is-und etz Sport frei!

Korrektur wird erst noch gelesen Smile

A.C. Monza Calcio-S.S. Manfredonia Calcio
Stadio Communale Brianteo, 1.200 (60) Zuschauer , 3. Liga Italien, Sonntag den 16.03.2008 14.30

Kann ja nicht sein, das an Ostern nichts gemacht wird-so mein Gedankengang. Interessierte Personen aus meinem Umkreis gab es leider gen Null, trotz toller Terminierung in Italien oder auch Rumänien (Bukarester Derby). So schwankte ich doch längere Zeit zwischen diesen beiden Möglichkeiten, entschied mich letztendlich aber für die Leichtigkeit des Lebens….Tour war eigentlich bis Sonntag geplant, aber Pfullendorf-Jahn wurde kurzfristig auf Ostersamstag verlegt, sodass der ganze Spaß etwas verkürzt werden sollte. Samstag gab es aber erstmals das Heimspiel unseres SSV Jahn gegen die Zweitvertretung aus Stuttgart, was aber leider 0:3 in die Hose ging. So also schnell verabschiedet und per Pedes die 20 Minuten zum Bahnhof gelatscht, denn um 16.44 sollte mein Zug einrollen. Blieb also noch Zeit für die Reservierung des Nachtzuges von München-respektive Kufstein-nach Roma Termini. Erste Ernüchterung folgte auf den Fuß-er ist komplett ausgebucht. Nun ja, um Ostern herum sollte ich mich vielleicht etwas vorher als Vier Stunden um so etwas kümmern. Wenigstens lag somit etwas Spannung in der ganzen Angelegenheit, mal gucken, wie die Schaffner reagieren. Über Landshut und Rosenheim gings somit nach Kufstein. Hier hatte ich über 2 h Zeit bis mein EC Eintraf. Es gäbe zwar auch noch eine andere Bummelbahnvariante, hier wäre ich aber erst 4 Minuten vor Abfahrt des Nachtzuges angekommen, was mir zu riskant gewesen ist. Am Grenzort aber ne Bummelbahn nach Innsbruck entdeckt, somit diese auserkoren mich zu befördern. Von Innsbruck nach Brennero ist es nur noch ne halbe Stunde, also bessere Chance für mich Reservierungslosen Reisenden. Die 2 h Aufenthalt wurden somit nur nach Innsbruck verschoben, aber immerhin ist hier halt mehr los. Etwas in die durchaus nette Altstadt, wo sich die Jugend gut die Kante gab. Städtchen zwischen den Alpen aber etwas kalt auf Dauer, also zurück zum Hochmodernen Bahnhof. Zug traf pünktlich ein, auf den ersten Blick total voll. Am Anfang eines Waggons aber nur zwei Italiener mit drin, die mich gleich reinließen, aber mich ebenso bald verließen, angeblich Bier trinken. Schon bald kam der deutsche Schaffner und sagte, das dies das Schaffnerabteil sei. Dazu, ob ich ne Reservierung hätte….Hatte ich nicht, und auch ein paar Liebe Worte halfen nicht. So teilte er mit, das ich am Brenner aussteigen müsste. Er kommt gleich wieder und begleitet mich dann zum Ausgang. Darauf hatte ich aber verständlicherweise weniger Lust, also etwas die Umgebung erkundet und plötzlich in der ersten Klasse des Schlafwagenabteiles gewesen. Hier gab es ne offene Toilette mit Dusche. Seltener Anblick, so dass mich dieser für ca 40 Minuten in den Bann zog. Als ich genügend begeistert gewesen bin, verließen wir gerade den Brennero, so ein Zufall aber auch. Kein Zufall aber wohl, das ein anderer Schaffnix auch mich wartete und folgendes zu mir sagte “hey, so geht das aber nicht. Wenn du Schwarzfahren möchtest, mach das bitte in der zweiten Klasse da vorne, aber nicht bei mir”, Definitive Kultaussage. Also brav zurück, immer noch nichts frei, also am Gang sich es bequem gemacht. Ita-Schaffner kam bald, etwas auf ihm eingeredet und da schau an-für 8 Euro durfte ich weiterfahren mit Termini zum kleinen Derby in Umbrien zwischen Ternana und Foligno. Da ihr das Spiel in der obigen Spieleliste nicht lesen könnt, kam was dazwischen. Nämlich folgendes…Irgendwann vor Verona wurden ein paar Plätze frei, also rein und etwas Schlaf nachgeholt. Gegen 6.30 im Halbschlaf das Schild “Vicenza” entdeckt. Hm, wir fahren doch gar nicht über Vicenza. Und wenn doch, wird es mit 9.00 Ankunft in Termini etwas eng. So erinnerte ich mich, das der Zug geteilt wird, eine Teil in die Hauptstadt, der andere nach Venedig…ganz großes Kino. Nächst besten Passanten gefragt und Bingo-Venezia Endstation. Schnell raus, ran an den Bahnautomaten. Nach Ternana schaff ich es nichts mehr, Tschüß du kleines Derby….Aber bin ja schlichtweg selber schuld. Glücklicherweise hab ich mir einige Ausweichpartien aufgeschrieben, u.a. Venezia-Padova, aber hier wusste ich die Kartensituation vorher nicht. Dazu Monza, was noch leicht erreichbar sein dürfte. Zwar laut Automaten nur mit etwas “besseren Zügen”, also erstmals nach Verona mit der Bummelbahn. Hier ne Stunde Aufenthalt, bis es in zwei h mit einer weiteren Bummelbahn nach Milano Centrale ging. Dort noch 15 Minuten nach Monza und schwupps war ich gegen Mittag am heutigen Spielort, wenngleich auch unfreiwillig. Lieber aber ein Spiel als kein Spiel, so also das jetzt heute ausgegebene Motto. Der Fußmarsch zum Stadio stellte sich aber als ziemlich kompliziert dar, da schlichtweg die ersten drei befragten Personen nicht mit mir reden wollten, die nächsten beiden mich in die falsche Richtung schickten und auch ansonsten wenig Leute Plan hatten. So über ne Stunde gelatscht, Ground liegt ja eigentlich schon am Ortsende/Anfang Industriegebiet. Kartenschalter sollte erst ne halbe Stunde vorm Kick Off öffnen, also sich etwas der Umgebung hingegeben, die aber wenig zu bieten hatte. 10 Euro ärmer, dafür in der Curva. Die Spielstätte an sich ziemlich geil, völlig überdimensionale Haupttribüne, macht schon was her. Auch die Doppelstöckige Gegengerade sehr schick, heute aber (verständlicherweise) nicht geöffnet. Gast übrigens aus Manfredonia, nähe Foggia,wie ich erst der Stadionzeitung entnahm, hatte mir nämlich nur Monza als Ausweichspiel notiert. Diese mit ca 60 Leuten angereist, davon ca 2/3 zum in die Tonne treten, da diese kein einziges Mal aktiv waren. Der Rest von so 15-20 Leuten aber sehr aktiv und mit viel Hingabe und Elan am Werk. Zaunfahne (Mentalita nicht zu lesen) in der Hand gehalten und dahinter ein absolut gelungener Auftritt. Natürlich fehlte die Durchschlagskraft und die Lautstärke vollends, aber für diesen kleinen Haufen wars absolut OK und gelungen. Muss ich mir mal daheim geben. Auf Heimseite auch ein paar schicke Zaunfahnen und dazu ein Mob von um die 50 Personen, die konstant über 90 Minuten ihr Liedgut von sich gaben. Zwar jetzt auch nicht der Hit, hat aber auf jeden Fall Spaß gemacht. Es fehlte halt etwas die Masse, die Hingabe passte auch bei diesem Haufen total. Auch die Melodien halt wie Musik in meinen Ohren, könnte ich mir ewig geben. Spielerisch war es auch ganz ansehnlich und dank des 1:0 in der 94. Minute durfte ich mich über einen wirklich genialen Torjubel noch freuen. Da rannten selbst 70-Jährige Opas auf den Zaun und drehten am Rad. Die ganze Veranstaltung also irgendwie besser als erwartet. Passt.
Nach dem Kick also gemütlich wieder zurück Richtung Bahnhof, man hatte ja Zeit, der nächste Termin erst morgen um 20.45. In Milano also erstmals zum MCD, eigentlich zwar schändlich, aber die 50 Cent Hamburger passten sooo gut in mein Reisebudget. Also Sechs Stück gegessen und erstmals ganz schlecht geworden. Wetter schwankte mittlerweile wieder etwas, Donner und starker Regen setzte ein. Meine Laune wurde auch immer schlechter und Kopfschmerzen begleiteten mich für die nächste Zeit. Mein anvisiertes Nachtzug sollte erst um 23.30 gehen, also blieb noch ewig Zeit. Da ich mittlerweile stärker angeschlagen war, wollte ich die Kopfschmerzen und mein Unwohlsein mit Zug fahren bekämpfen. Zwei Stunden nach Parma, zwei Stunden wieder zurück. Schon gings mir besser, nach einigermaßen guten Schlaf in leeren Zügen. Also dann den Zug nach Roma Termini bestiegen, der leider auch ziemlich voll war und für mich also nur noch ein Platz in der Mitte des Sechserabteil übrig blieb. Herrlich.


U.S. Sassuolo-U.S. Cremonese 1:2 (0:1)
Stadio Communale “Enzo Ricci”, 2.000 (600) Zuschauer, 3. Liga Italien, Montag den 17.03.2008 20.45

In Orte, kurz vor Roma, sollte nach mittelmäßigen Schlaf ausgestiegen&Morgendusche erledigt werden. Schönes Bahnhofsklo. Fluggs drauf traf auch schon der Regio Express nach Firenze ein, wo diesmal drei h besser gepennt werden konnte. Hier zwei h Aufenthalt und sich bei nettem Wetter etwas der Kultur hingegeben. Diese Stadt mit ihren engen Gassen lohnt sich halt immer. Danach Zug nach Prato, hier das Stadion besucht (500 Meter vom Bahnhof entfernt) und sich genügend Proviant im Supermarkt besorgt. Ok, der Großteil bestand aus den einheimischen Biermarken. Von Prato nach Bologna und weiter nach Modena, was gegen Nachmittag erreicht wurde. Somit blieb genügend Zeit für die Reservierung meines Zuges, der mich am Donnerstag in die Heimat bringen sollte (wieder Eurocity). Auf Nummer sicher gehen war halt das Motto). Italienticket hatte ich ja bis zur Grenze, den Ösiteil würde ich später am Automaten lösen für günstige 10 Euro. Fragt mich nicht warum, aber dieses Angebot ist immer noch vorhanden. Trento-Kufstein 10 Euro für 3,5 h Zugfahrt. Gibt man aber Verona-Kufstein ein (Verona liegt eine Station vor Trento) kostet der Spaß gleich 35 Euro. Hat Südtirol wohl ein Abkommen oder so, anders kann ich mir dieses Preisunterschied nicht erklären. Ok, also sich erstmals ne halbe Stunde in die Schlange gestellt und das Schauspiel fängt an. Der etwas ältere Herr hinter dem Plexiglas kann natürlich keine Fremdsprache, so war es durchweg etwas schwierig, ihm mein Anliegen zu erklären. Nur Reservierung, kein Ticket. Schnallte er nicht ganz. Nach Ewigkeiten holte er mal nen Mitarbeiter, der ihm etwas aufklärte. Letztendlich wollte er mein Ticket in Österreich sehen, was ich selbstredend noch nicht hatte. Also weg von ihm, ran an den Automaten. 10 Euro ärmer, dafür wieder 20 Minuten in der Schlange. Hier dann wieder zu meinem Speziellen Freund, der nach weiteren 15 Minuten endlich den Tausch Drei Euro-Reservierung vollzog. Locker 1,5 h somit Verbracht. Somit blieb etwas weniger Zeit für die eigentlich angedachte kleine Stadterkundung. Im Endeffect ging ich nen Kilometer, setzte mich in einem Park und trank zwei Birra Peroni, ganz sinvoll also. Sassuolo irgendwie ein ganz komischer Ort. Erste leichte Schock war, als bei der Verbindungssuche bei Bahn.de der Ort nicht auffindbar war. Komisch, normal ist die Seite eigentlich recht gut und zuverlässig. Bei Trenitalia.it gab es wiederum Sassuolo, mit jeweils ca halbstündigen Zügen. Am Bahnhof in Modena auf den Fahrplänen gab es meinen anvisierten Zielort wiederum nicht, auf den Elektronischen Tafeln dafür wieder schon. Alles mehr als Dubios. Letztendlich fährt aber der Zug vom allerletzten Gleis ab, das Gefährt wiederum ziemlich Kult. Wohl die letzte Bimmelbahn in Italien, das erinnert mich doch glatt an die Roten Züge in Tschechien. Außerdem scheint es so, das es sich hierbei um ne Privatbahn handelt. Nichts desto trotz kam ich nach kultiger Bummelfahrt (der hält ja wirklich an jedem Haus) gegen 17.30 in Sassuolo an. Heute gab es leider ein kleines Übernachtungsproblem. Der letzte Zug verlässt dieses Kaff so gegen 21.00, der erste in der Früh um Halb Sieben. Da man natürlich nicht gewillt war, die hiesige Hotellobby zu unterstützen, musste eine Alternative herhalten. Somit waren die Aussichten auf einen mehr als netten Abend durchaus gegeben. Aber erst der Reihe nach. Zuerst zum Stadion, ca Sieben Minuten vom Bahnhof zu Fuß. Von dort weiter in die Innenstadt, die aber außer einen größeren Marktplatz ungefähr soviel Interessantes zu bieten hatte, wie meine Ersatzsocken. Trotzdem halt etwas auf eine Bank gechillt. Ritual blieb das gleiche. Etwas einheimisches, flüssiges zu sich genommen, dazu die mitgebrachten Fanzines gelesen. Ach Leben, du kannst so schön sein. Da man am Abend auch unbedingt ne Einschlafhilfe benötigte, musste nochmals ein Supermarkt beehrt werden und die hiesige Brauindustrie unterstützt werden. Die Getränke allesamt dann gut in einem Gebüsch versteckt und viel zu Früh auf zum Stadion. Hier mein Ticket abgeholt, offener Verkauf gäbe es aber auch. Vorm Schalter für Reservierte Tickets noch etwas abgegammelt, eventuell kommen ja noch weitere Freunde des Runden Leder zwecks Kreuz und somit eine Mitfahrgelegenheit nach Irgendwo Hin nach dem Spiel. Kamen aber leider nicht, also auf die Haupttribüne. Sportlich wars ja heute der absolute Burner, der Tabellenerste gegen den Tabellenzweiten. Spitzenspiel also. Fußballerisch hielt es auf jeden Fall das, was es versprach, mal wieder schön ein richtig Klasse Spiel zu sehen. Leider sind die Klubs völlig unterschiedlich. Wie man es sich schon denken kann, ist der hiesige Fußballverein jetzt nicht gerade die Wucht. Noch nie richtig Höherklassig gespielt, dazu ein Zuschauerschnitt um die 1.000. Heute zog es zwar etwas mehr an, was aber mal wunderbar an manchen Erfolgsfans und selbstredend an den Gästen lag. Heimtifosi´s gab es dennoch, vielleicht ein Block von so 30 Gestalten hinter einem Tor, die aber allesamt einen sehr jungen und noch nicht so reifen Eindruck machten. Zwar schon bemüht, aber da hatte gestern beiden Mannschaften respektive ihre Fans einen eindeutig besseren Eindruck hinterlassen. Völlig anders hingegen die Fans aus Cremona, die gleich mal die gesamte Gegentribüne in Beschlag nahmen (ca 500 Leute) und auch auf der Haupttribüne gut vertretenen gewesen sind (120-150). Diese legten über die gesamte Spielzeit einen überaus fulminanten Auftritt hin, sodass ich mich in Italien an längst vergangene Zeiten erinnerte. Sehr Kompaktes Auftreten, Lautstark und Abwechslungsreich. Dafür lieb ich dich-Italien. Auch die beiden Torjubel mehr als genial, zur Feier des Tages wurden auch an die 10 Bengos nach den beiden Treffern entzündet. Wie zu vergangen Zeiten, wie gesagt….Optisch war halt wahrscheinlich nichts erlaubt. Mehr als zufrieden wurde die Spielstätte also verlassen, mit im Sack dabei drei Überziehkissen von den Vip-Plätzen. Könnte einem ja noch helfen….Beim verlassen des Stadio fiel mir noch ein Paar auf, das noch einige Fotos vom Stadion machte und Eintrittskarten zwischen den Stühlen suchte. Als sie dann auch noch zum Gästeblock marschierten um weitere Fotos zu machen, sprach ich sie mal an und da schau an-es sind Deutsche. Aber leider eher Italienliebhaber, die mal ein Spiel nebenbei besuchen. Natürlich hatten sie auch ein Hotel in der Stadt, also nichts mit Mitfahrgelegenheit zu irgendeinem größeren Bahnhof. Zwischen Stadion und Bahnhof noch ne kleine Take-Away Pizzeria entdeckt, also hier ne Scheibe zu sich genommen. Erste Schlafmöglichkeit sollte eine kleine Brückenunterführung sein, die nur aus Rasen und Wildwuchs bestand. Sehr dunkel und etwas abseits. Also sich erstmals die ganze Ersatzkleidung angezogen (Hose, Pulli, 2*Socken, dazu Mütze und Handschuhe) und sich etwas niedergelegt mitten in den Busch. Dass das aber nicht das wahre ist, merkte ich nach 10 Minuten und weiter gezogen. Upps, dort taucht eine Unicreditbank auf, die einen Geldautomaten im Inneren hatte. Also schnell Eintritt mit Hilfe der EC-Karte erlangt und sich vorm Automaten abgelegt. Aber nicht lang, da plötzlich eine weibliche Stimme mich die ganze Zeit mit “Attentione” warnte. Innerhalb von 15 Minuten Viermal, so denke ich schlichtweg, das hier irgendwo ein Sensor versteckt ist, der ein Fremd liegen nicht gerne sieht. Also zurück zum Bahnhof, rauf auf die Parkbank. Die Kissen aus dem Stadion über die Bank gelegt, etwas Polsterung. Zwei Bier schnell gezischt-Einschlafhilfe-und sogar etwas pennen können. Gegen 1.30 aber plötzlich wach geworden, ich zitterte am ganzen Körper. Oh mein Gott, noch 5 h bis zur Abfahrt..Mittlerweile waren die Außentemperaturen doch spürbar gesunken, würde so auf 0-2 Grad tippen. Jetzt nur noch am Zittern, der Kopf denkt auch nicht mehr so klar. Letztendlich wieder zurück in zur Bank, dieses mal soll es mir egal sein, was die Schlampe zu mir sagt. Jetzt nicht mehr direkt vor den Automaten gelegt, sondern in eine Art Vorraum. Da schau an, jetzt sagt keiner mehr was, dazu war es kuschelig warm. So also gut eingepennt und nur durch einen Herren mitten in der Nacht geweckt worden, der ein paar Scheine benötigte. Dieser hat sich aber wohl über mich mehr erschrocken als ich über ihn, hehe. 15 Minuten vor Abfahrt des Zuges weckte mich mein Handy, also die Nacht wiedererwartend doch mehr als positiv vollbracht. Hätte ich mir nicht gedacht.

Rimini Calcio F.C.-A.C. Spezia 4:2 (1:1)
Stadio Romeo Neri, 4.383 (70) Zuschauer, 2. Liga Italien, Dienstag den 18.03.2008 20.30

Wieder rein in den Bummelzug und in Modena ne Verbindung nach Ancona entdeckt, ca 3 h. Wunderbar ideal zum Pennen. Hier jetzt vor der Entscheidung, ob ich jetzt schon Rimini beehren sollte oder noch was anderes. Da Rimini bekanntlich außer sinnlosen Partymeilen und nur einer kleinen Altstadt nicht viel zu bieten hatte, viel es nicht schwer, noch ne Stunde nach San Benedetto aufzubrechen, wollte ich schon immer, in diese Stadt. Idealerweise war auch 20 Meter vom Bahnhof ein Internetcafe und ein Supermarkt. Herrlich Also das neueste ersurft und in die Stadt, die zwar ein chaotisches, aber trotzdem nettes Flair hinterließ. Stadion sollte nicht gesichtet werden, liegt wohl ziemlich weit Weg vom Bahnhof. So setzte ich mich also etwas Abseits ans Meer, trank ein Bierchen und genoss die derzeitige Lage, in der ich mich befand. Wunderbare Momente, in denen ich mir erst bewusst werde, wie toll dieses Hobby/Reisen allgemein eigentlich ist. Andere sitzen zum Xten Mal in der gleiche Disse oder Bar, ich erlebe die Wellen der Adria live vor mir. Genug geschwelgt, nachher werde ich noch Sentimental….Also wieder zurück nach Ancona und von hier nach Rimini. Stadion vom Bahnhof ca. 15 Minuten, aber noch wenig los. Also etwas durch die Stadt geschlendert, die zwar ein paar nette Gassen hat, aber insgesamt wie erwartet unspektakulär rüber kam (siehe oben). Also mal wieder ne Parkbank in Beschlag genommen und das gemacht, was ich die letzte Zeit so oft gemacht habe. Gammeln. Ticket abgeholt. Viel zu Früh rein, Klo wieder nur ein Loch, auf Wettscheißen hatte ich aber keinen Bock. Also zusammengedrückt. Wenigstens vorm Regen geschützt und so wartete man auf die Dinge, die unweigerlich kommen werden. Stadion füllt sich nur sehr spärlich, letztendlich aber doch noch den normalen Saisonschnitt erreicht. Heimfans sollen zwar klein aber fein sein, aber durch Stadionverbote arg getroffen. So was merkt man halt in jeder kleinen Szene umso mehr. Deshalb war ich doch eigentlich eher positiv vom Tifo überrascht. Zwar jetzt nichts neues und auch keine Bäume ausgerissen, aber 90 Minuten gut durchgerungen mit allerlei netten Sing-Sang, getragen von 60 bis zu 200 Leuten hinter einem Tor. Dieser Platz war auch ziemlich gut beflaggt, wenngleich nur mit sehr kleinen Fahnen (u.a. mal wieder diversen Englandfahnen). Auch geschwenkt wurde fleißig. Auf der Gegentribüne gab es einen weiteren Stimmungsherd, vielleicht 20 Personen, die aber vor allem auch gern mal auf die Gäste einpöbelten. Ansonsten kein durchgehender Suppport und wenn-unabhängig von der eigentlichen Curva. Spezia ja eine Szene, dir mir ziemlich ins Auge sticht. Weiß auch nicht warum, aber Stadt und Stadion fand ich irgendwie ziemlich nett, der Auftritt in Modena im September tat sein übriges. Heute zu Spielbeginn aber leider nur 15-20 Unorganisierte Personen im Block? Sollte das alles sein…natürlich nicht…Nach ca fünf Minuten trat der geschlossene Mob (ca 50 Tifosi) in ihre Kurve. Sah ganz schick aus. Auch die Unterstützung war sehr fein, sehr melodische Lieder, dazu hatte man auch das gewisse Etwas zu bieten, das ich jetzt mal “Emotion” nenne. Die widrigen Bedingungen (mittlerweile Regen und ein Saukick ihrer Mannschaft) halfen aber auch hierbei, dass das ganze mit der Zeit etwas verstummte. Schade eigentlich. Ein Witz aber das Stadion (außer Haupttribüne). Wer auf Stahlrohr steht, der darf sich hier gern einen abhobeln. Spiel auch ganz nett, aber leider halt die falschen gewonnen. Rimini wird im gesicherten Mittelfeld landen, während dessen Spezia wieder um den Abstieg mit spielen wird. Letztes Jahr klappte der Klassenerhalt ja nur über die Relegation gegen Hellas Verona. Nach dem Kick hatte man verschiedene Möglichkeiten zwecks der Abendgestaltung. Hostel, also eine feste Unterkunft wäre mal wieder möglich gewesen, aber das kommt ja gar nicht in die Tüte. Also wieder Zugfahren. Entweder direkt auf Napoli (aber mit komplizierten Umstiegen in der Nacht verbunden) oder etwas Umweg und Schlaf, Nachmittag Ankunft. Züge gab es genug, der erste um 0.30, der Ideale aber gegen 2.00. Kurz in den Warteraum, der aber so ziemlich Mega Assi gewesen ist, alleine der Inhalt, den er beherbergte. Tja, liebe Touristen-auch das ist Rimini. Zu allem Überfluss machte dieser dann auch um 23.30 Feierabend und es blieb hier nur noch der Wartesaal an den Gleisen, der aber wunderbar voller Zigeuner und Reisender mit Zig Koffer belegt war. Also kein Ort zum Wohlfühlen. Somit den Zug um 0:30 bestiegen. Dies aber natürlich ein Volltreffer, voll bis zum geht nicht mehr. Zielort wäre eigentlich Bari gegen 7.00 gewesen, aber wer hat schon so lang Bock zu stehen? Bei einigermaßen leeren Zug ideale Pennzeit, aber so…tz, Stehen kann ich wo anders. Also nächsten Halt (Ancona) wieder raus und sich dran erinnert, das gegen 4.00 ein Regionalzug nach Rom starten sollte, Remember letztjährige Römer Derby Tour. Mein Gedächtnis gab mir noch Preis, das dieser Zug schon sehr früh am Gleis stehen würde, also kurz hingeschaut und da schau an! Er ist da und offen. Das 2,5 h vor Abfahrt des Zuges, Ideal. Also rein und sich ein dunkles Eck gesucht und gepennt. Im Endeffect war mir hierbei aber auch nicht soooo wohl, wäre ein willkommenes Opfer für die hiesige Kriminalitätsszene. Da ich aber noch alles an mir hatte, konnte es weiter Vier h nach Termini gehen. Von hier wieder drei Stunden Bummelexpress nach Napoli und so war die Nacht wieder relativ gut rumgebracht.

SSC Napoli-ACF Fiorentina 2:0 (2:0)
Stadio San Paolo, 42.661 (60?) Zuschauer, 1. Liga Italien, Mittwoch den 19.03.2008 20.30

11.00 Napoli. An der Stadt scheiden sich ja die Geister. Die einen finden ihren Charme umwerfend für die anderen ist es ein einziges Moloch. Also ging ich mal per Pedes drauf los, war mir aber nach kurzer Dauer einfach viel zu hektisch. Lust drauf, überfahren zu werden hatte ich auch nicht, also zurück zum Bahnhof und von dort nach Pompei. Hier sollte-wie der Name schon sagt-einiges an Geschichte aufgesaugt werden bei wunderbarsten Temperaturen, ca 25 Grad. Hinweisschilder zu dem alten Pompeji (das Neue schreibt man Pompei, das alte noch mit “J” dazu) entdeckt und per Pedes also mehr als gemütlich dahin. Tauchte aber leider nicht auf, irgendwie verlief ich mich wohl grandios und da die Umgebung jetzt eher mit Arad vergleichbar gewesen ist, gings wieder zurück zu dem kleinen, aber feinen Stadtpark an der Kirche, wo sich allerhand Jungvolk tummelte. So wurden die nächsten 3-4 h wohl die schönsten der Tour. Rauf auf die Parkbank, Bierchen geöffnet und die unheimlich geilern Weiber angehimmelt. Dann mal wieder etwas Fanzine lesen, Oberkörperfrei dort liegen und wieder ein Bierchen…Später mal ne Pizza Napoli zum unglaublichen Preis von 2,50 Euro geholt. So machte der Nachmittag doch sehr viel Spaß, wieso ist das ganze Leben nicht eine Reise…Einmal nen Sechser im Lotto und ab sofort 27 von 30 Tage im Monat reisen…Irgendwie hatte das jedes Vergnügen mal ein Ende, meines gegen 17.00, also wieder die Halbe Stunde nach Napoli. Süditalienisch-Typisch hatte die Bummelbahn aber ne Stunde Verspätung, was aber niemanden störte. In der Stadt des heutigen Spieles ohne große Umschweifen zum Stadion. Mit dem System der U-Bahn komme ich aber heute noch nicht klar. Ein Netter Service Mensch verwies mich auf “Campo Flegrei”. Komischerweise fuhren an dem U-Bahn Schacht aber auch z.B. Züge nach Rom ab, auch die Bahn zu meiner Haltestelle war eher eine Regionalbahn. Nichts war ausgeschildert, nichts beschrieben. So wie es sich also gehört, aber die Menschen dort unten sind ja alle sehr freundlich…Am Stadion selber schon ziemliches Gewusel…Frei Fanartikelverkäufer, Imbissstände und einfach so Fans, ja hier liegt Fußballatmosphäre in der Luft. Ganz großer Sport war auch wieder die Abholung meiner Reservierten Karte, man fühlte sich wieder wie bei der bekannten Szene aus “Asterix erobert Rom “. Im Ground angelangt erstmals großes Mundöffnen, sehr feines Teil. Sollte man wirklich gemacht haben. Schon zu Beginn ziemlich geile Stimmung. Beim Einlauf der Gästespieler ein unheimlich lautes Pfeifen im ganzen Rund, genauso wie beim Schiedsrichtergespann. Machte gleich Lust auf mehr. Der Tifo hielt auch während des Spieles gut an, wenngleich das Potential nach oben noch absolut vorhanden gewesen wäre. Zaunfahnen in den Kurven übrigens nicht vorhanden, beide Curva´s sangen übrigens völlig voneinander vorbei, nicht ein gemeinsamer Gesang konnte erhört werden. Beide Kurven aber im Grunde gleich laut, da fiel keine großartig gegenüber der anderen ab. Fantastisch aber die Emotionalität auf den übrigen Tribünen, selbst auf der Haupttribüne drehten sie nach jedem Tor schlichtweg durch. Wildes durcheinander Pogen, schreien und Hüpfen, das war crazy. Auch mein Nebenmann, der eigentlich beruflich unterwegs sein dürfte, einfach nur Weltklasse. Kommentierte für sich selber das gesamte Spiel und oftmals dachte ich mir, der muss doch gleich vom Stuhl fallen dank eines Herzinfarktes. Gegen die Roma, Juve oder eine der beiden Mailänder Vereine dürfte hier aber noch mehr los sein. Zu den Gästen kann ich eigentlich gar nichts sagen. Waren für mich nicht einsehbar, da direkt im Unterrang unter mir. Gehört hab ich nichts, waren aber sicher anwesend, da es kurz vor Anpfiff ein mächtiges Pfeifkonzert und diverse Gesten Richtung Gästeblock gab. Nach dem Spiel konnte ich einen kleinen Blick erhaschen, ca 50 gute Leute waren noch anwesend, die fleißig gegen die Neapolitaner pöbelten (und diese selbstredend zurück). Ob dies die gesamte Awayszene am heutigen Tag gewesen ist, weiß ich leider nicht. Ach ja, um die 15 Bengalen erhellten das Stadio von Neapel nach den beiden Toren. Auch nicht mehr selbstverständlich in der heutigen Zeit. Somit gings völlig zufrieden zurück zum Bahnhof, diesmal wieder ohne Plan. Nichts angeschrieben, also mal in den nächsten Zug rein und da schau an-Centrale ich komme. Mein Gefährt in die Heimat sollte erst kurz nach Vier Uhr gehen, also für eine kostenpflichtige Übernachtung reichlich zu kurz. Außerdem wie immer kein Lust…so durfte der Bahnhof als mein Hotel herhalten. Auch wenn Napoli Centrale nicht wohl das sicherste auf der Welt ist, aber neben der im Bahnhof integrierten Polizei (für irgendwas müssen sie ja da sein….) sah es einigermaßen sicher und nett aus. Aber nur so lang, bis verkündet wurde, das Napoli Centrale um 0.00 geschlossen wird. Herrlich, wollte schon immer vorm Bahnhof in Neapel abgammeln, es gibt nichts schöneres. Aber fast wäre es nicht so weit gekommen, plötzlich tauchte ein angeblicher “Service-Mitarbeiter” auf, der mich fragte, wo ich denn schlafen würde. Natürlich Bahnhof abgegeben, und dieser offenbarte mir was ganz was neues: “Der macht aber zu, und um den Bahnhof sei es sehr sehr gefährlich, viele Kriminelle unterwegs.” Ich sollte mit ihm mitkommen, es gibt öfters solche “Touristen” wie mich, dafür hätten sie extra was. Wunderbar denk ich mir, der Typ sieht auch einigermaßen korrekt aus. So geh ich ca 200 Meter mit ihm, und komme auf so eine Art Parkplatz. Hier grüßt er noch drei bis vier Leute per Handschlag und stellt mich auch vor. Anschließend gehen wir zu einem Auto, wo er mich gern drin hätte, Plötzlich fragte er, wo ich den hin müsse, so quasselte ich mal was von Roma Termini. Er sagte dann, das dies kein Problem ist, und ich einsteigen soll, er fährt mich zu einer Unterkunft auf der Strecke. Ein Baseballschläger im offenen Kofferraum gaben mir aber doch leichte Bedenken…Aber jemand hatte meinen Rucksack schon halb in Beschlag und wollte mich unbedingt ins Auto zerren. Davon war ich jetzt aber nicht so begeistert, da ich mir den Vorplatz vom Centrale noch genauer ansehen möchte. So riss ich mich los und sagte unterm weglaufen noch ein kurzes “No Grazie”….Wenn ich jetzt darüber so nachdenke, hätte der ganze Spaß ziemlich böse enden können, wer weiß, was diese Halunken mit mir vor hatten…Jetzt hatte ich zwar noch die theoretische Möglichkeit in den Zug (stand schon auf dem Gleis), der mich morgen nach Roma bringen würde, aber es wäre halt auch möglich, das er plötzlich wegfährt und doch ein anderer kommt. Meinen EC in Termini musste ich halt unbedingt erreichen. Außerdem wohl auch nicht ganz ungefährlich, allein in nen Zug zu pennen…Ancona ist doch was anderes als Napoli. Wer weiß, ob nicht vielleicht ne Bande von zwei bis drei Personen nen Rundgang jede Nacht macht, auf der Suche nach leichten Opfern…und so eines wäre ich definitiv gewesen. Also raus auf dem Vorplatz, wo sich Gesindel an Gesindel stellte, ca 30 Personen nahmen schon die Schlafstellung ein und natürlich wurde ich kritisch beäugt. Kurzer Blick, wo ist es am besten sich aufzuhalten? Hm, der Eingangsbereich eines Vier Sterne Hotel, 300 Meter entfernt, sieht gut aus. Sich also auf dem Teppich gesetzt und von vorne bis hinten nochmals den Südamerikabericht im Pfenningfuchser gelesen…so stell ich mir einen wunderbaren Abend in Neapel vor. Wenn ich sage, das ich vor der ganzen Situation keinen Bammel hatte, müsste ich lügen und das soll man ja nicht…Ca alle 20 Minuten sprach mich auch mal jemand an, meistens aber nur zwecks Zigaretten oder mir wurde allerlei Genussmittel angeboten. Schon krank, was hier für Typen umherliefen…In der Linken Hand das Zine, in der rechten Hand (in der Jackentasche versteckt) mein Flaschenöffner…Wirksame Verteidigungsmittel sehen anders aus. Natürlich noch alle 10 Minuten auf die Uhr geblickt, aber die Zeit möchte nicht vergehen…Wenigstens war das Wetter ganz angenehm, anders als in Sassuolo. Kurz vor Vier Uhr dann zum Bahnhof, der schon geöffnete hatte-Puh-diese Nacht wurde also überlebt. Schon Kult, wenn ich mich später mal dran erinnere…wer wollte nicht schon immer vorm Napoli Centrale nächtigen..? Der Weg dorthin war natürlich auch wieder Weltklasse, jetzt waren schon so 50 Gestalten am Pennen und Herumstreuen, da kann ja nicht mal Craiova mithalten. Also dann in zwei h nach Roma, und hier den Eurocity bestiegen. Glücklicherweise ein eigenes Abteil erwischt, nur die zwei-stündigen Schaffnerwechsel wussten zu nerven. Am Brenner gabs noch über eine Stunde Zwangsaufenthalt, da es einen Waldbrand in der Nähe der Gleise gab und die Feuerwehr erst löschen musste. Kult. Hatte aber keine Auswirkungen, so wurde aus dem 1,5 h stündigen Aufenthalt in Kufstein nur ein 15-Minütger, was auch schon zu viel des guten gewesen ist. Knappe 0 Grad, dazu Schnee. Gestern noch Sonne Pur gehabt. Ab München gabs noch ne zweistündige Unterhaltung mit einen Jungen Herren, der auffällig lang im Kicker-Auslandsteil las. So stellte sich dieser Herr als absolut typische Bayernfan hervor. Schaut ab und zu ein Heimspiel, hat aber Premiere. Fantechnisch kannte er nicht mal die Schickeria und die WM in Deutschland war ja auch so toll. Aber was tut man nicht alles gegen die Langeweile….Insgesamt doch eine gelungene Tour, auch wenn der Anfang jetzt nicht gerade Hoffnungsvoll begann. Zwar alleine etwas langweilig, aber ab und an geht es halt nicht anders….
Wer die Freiheit aufgibt um Sicherheit zu gewinnen-wird am Ende beides verlieren.

Towerman
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Beitrag von Towerman » Mi, 30.04.08, 22:45

Obi hat geschrieben: Wohl die letzte Bimmelbahn in Italien, das erinnert mich doch glatt an die Roten Züge in Tschechien.
:-D

Obi hat geschrieben: Upps, dort taucht eine Unicreditbank auf, die einen Geldautomaten im Inneren hatte. Also schnell Eintritt mit Hilfe der EC-Karte erlangt und sich vorm Automaten abgelegt. Aber nicht lang, da plötzlich eine weibliche Stimme mich die ganze Zeit mit “Attentione” warnte. Innerhalb von 15 Minuten Viermal, so denke ich schlichtweg, das hier irgendwo ein Sensor versteckt ist, der ein Fremd liegen nicht gerne sieht.
Obi hat geschrieben: Letztendlich wieder zurück in zur Bank, dieses mal soll es mir egal sein, was die Schlampe zu mir sagt. Jetzt nicht mehr direkt vor den Automaten gelegt, sondern in eine Art Vorraum. Da schau an, jetzt sagt keiner mehr was, dazu war es kuschelig warm.
gewusst wie :ok: :wink:

...super Hopping-Bericht; sehr kurzweilig zu lesen :ok:

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SSV Jahn Regensburg
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Beitrag von SSV Jahn Regensburg » Do, 01.05.08, 12:19

Schließ mich an, guter Bericht! :jahn3:

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DaSteff
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Beitrag von DaSteff » Di, 03.06.08, 13:38

Wirklich ein sehr gelungener und interessanter Bericht Obi

:jahn3:

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kuchnie na wymiar warszawa