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 Betreff des Beitrags: Re: Würstl Uli und die Steuer
BeitragVerfasst: Mo, 22.04.13, 20:26 
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Ruuudi hat geschrieben:
@ daredevil und @ BLURT

Ganz großen Respekt für eure obigen Beiträge. Pure Qualität. Wenn auch aus verschiedenen Blickwinkeln, aber ich schließe mich jedem einzelnen Satz an.

Gerade stelle ich mir vor, wie Uli H. daheim in seiner Villa am Tegernsee sitzt und sich einen Blutdrucksenker nach dem anderen reinpfeift. Er sieht sich völlig im Recht, mit Sicherheit kein Unrechtsbewusstsein. Der Schurkenstaat Deutschland verfolgt ihn und presst ihn aus wie eine Zitrone. Sein sauer verdientes (ergaunertes ?) Geld soll nun dafür herhalten Kindergärten, HIV Stationen, Palliativstationen, Frauenhäuser, Behinderteneinrichtungen und lauter solchen Kram zu finanzieren. Er will nicht falsch verstanden werden, er ist ja nicht gegen "Wohlfahrt". Er ist ja sehr sozial eingestellt, behauptet er und behaupten die, die solchen Leuten immer noch auf den Leim gehen.

Nein, Leute wie Uli H. sind nicht sozial, im Gegenteil sie sind in höchstem Maße asozial. Sie wollen "Wohlfahrt" nach Gutsherrenart: Das heißt, sie selbst wollen entscheiden, wem, wann, wie und wie lange geholfen werden soll. Daumen hoch/Daumen runter. Der verhasste Sozialstaat belohnt nur die, die nichts leisten wollen. Und er saugt Leistungsträger wie ihn aus und treibt sie aus dem Land. Sie können das mit der Verteilungsgerechtigkeit auf jeden Fall besser als der Staat, meinen sie allen Ernstes !

Puh, ich bin richtig froh, dass die bisher bekannte aber anonyme " Gier der Reichen und Superreichen " nun endlich ein Gesicht hat und auch eine Geschichte, die alle verstehen können. Diese Gier und diese Kriminalität dieser Klasse steht nämlich in einem unmittelbaren Zusammenhang mit der Armut und dem Mangel auf der anderen Seite und vor allem mit den ganzen Staatspleiten. Leute wie ein Uli H. haben über Jahrzehnte das Gemeinwesen ausgeplündert und unvorstellbares Vermögen angehäuft. Nun müssen sie rausgezogen werden aus ihren Löchern und zur Verantwortung gezogen werden.

Aber ich mache mir nix vor. Auch wenn seine CSU-Spezis im Moment still halten und den Schwanz einziehen, werden sie ihn doch nicht ganz hängen lassen.
Irgendwann wird sich der Pulverdampf verzogen haben, Uli H. wird durch das Strippenziehen seiner einflussreichen Amigos gerade nochmal seine Selbstanzeige als rechtzeitig durchgegangen sein, seine Steuerschuld nachgezahlt und seine Geldstrafe entrichtet haben. Eigentlich dürfte es nicht sein, eine Haftstrafe müsste nach gängiger Rechtsprechung angesichts der übermittelten Dimension der Straftat zwingend sein.

Aber nehmen wir mal an, er wird doch nicht eingesperrt. Dann wir er aber losledern, mit rotem Kopf bei Jauch, Beckmann oder Plassberg. Wie er vom Unrechtsstaat verfolgt wurde, wie ihn die Medien exzessiv niedergeschrieben haben, wie ein Leistungsträger wie er aus dem Land getrieben wird, wie die Taugenichtse belohnt und die Stützen der Gesellschaft benachteiligt werden, wie viel Gutes er schon getan hat usw. usw. .....

Ich verachte einen Uli H. und seinesgleichen, nicht erst seit letzten Freitag !



Immer schön vorverurteilen und populistische Parolen ala "Die Linken" schreiben.

Zitat:

"Puh, ich bin richtig froh, dass die bisher bekannte aber anonyme " Gier der Reichen und Superreichen " nun endlich ein Gesicht hat und auch eine Geschichte, die alle verstehen können. Diese Gier und diese Kriminalität dieser Klasse steht nämlich in einem unmittelbaren Zusammenhang mit der Armut und dem Mangel auf der anderen Seite und vor allem mit den ganzen Staatspleiten. Leute wie ein Uli H. haben über Jahrzehnte das Gemeinwesen ausgeplündert und unvorstellbares Vermögen angehäuft. Nun müssen sie rausgezogen werden aus ihren Löchern und zur Verantwortung gezogen werden."

Tja, und ich bin froh, dass sich Neider hier so offen melden. Stimmt, UH ist an den Staatspleiten schuld....oder doch die Politiker, die mit den üppigen Steuergelder einfach schlecht umgehen?

Nicht falsch verstehen, ich heiße die Steuerhinterziehung nicht gut, aber man sollte doch die Kirche im Dorf lassen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Würstl Uli und die Steuer
BeitragVerfasst: Mo, 22.04.13, 21:07 
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Steuerprüfungen resp. Ermittlungsarbeiten, welche eine "Selbstanzeige in Sachen Steuerhinterziehung" mit sich ziehen, dauern i.d.R. mehrere Wochen, oftmals sogar einige Monate.

Von den beauftragten Steuerfahndern (sorry, für den saloppen Begriff) fehlt noch jegliche Stellungnahme. Ich gehe davon aus, dass eben jenes Fehlen einer Stellungnahme daran liegt, dass die Mitarbeiteri/innen der zuständigen Behörde auf das Aufwarten mit Zwischenergebnissen verzichten und stattdessen am Ende mit einem ausführlichen Fakten-Bericht aufwarten werden.

Da (ab)warten [oder auch: (ab)warten können] in der heutigen Zeit für viele Zeitgenossen m.E. bzw. hypothetisch
:arrow: MEGAOUT ist, reagieren einige Mitmenschen forsch und überbieten sich im Aufzählen an Vorurteilen.

Die Journaille hat uns Menschen sauber in der Hand - leider Gottes.

Wir urteilen einerseits über Jene, die Böses getan und Gutes unterlassen haben, ohne oftmals den Ansatz von Datendichte in Händen zu halten; andererseits lechzen und sehnen wir uns zeitgleich nach Gerechtigkeit.

Armes Deutschland. :rolleyes:


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 Betreff des Beitrags: Re: Würstl Uli und die Steuer
BeitragVerfasst: Mo, 22.04.13, 21:37 
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Towerman hat geschrieben:
Steuerprüfungen resp. Ermittlungsarbeiten, welche eine "Selbstanzeige in Sachen Steuerhinterziehung" mit sich ziehen, dauern i.d.R. mehrere Wochen, oftmals sogar einige Monate.

Von den beauftragten Steuerfahndern (sorry, für den saloppen Begriff) fehlt noch jegliche Stellungnahme. Ich gehe davon aus, dass eben jenes Fehlen einer Stellungnahme daran liegt, dass die Mitarbeiteri/innen der zuständigen Behörde auf das Aufwarten mit Zwischenergebnissen verzichten und stattdessen am Ende mit einem ausführlichen Fakten-Bericht aufwarten werden.

Da (ab)warten [oder auch: (ab)warten können] in der heutigen Zeit für viele Zeitgenossen m.E. bzw. hypothetisch
:arrow: MEGAOUT ist, reagieren einige Mitmenschen forsch und überbieten sich im Aufzählen an Vorurteilen.

Die Journaille hat uns Menschen sauber in der Hand - leider Gottes.

Wir urteilen einerseits über Jene, die Böses getan und Gutes unterlassen haben, ohne oftmals den Ansatz von Datendichte in Händen zu halten; andererseits lechzen und sehnen wir uns zeitgleich nach Gerechtigkeit.

Armes Deutschland. :rolleyes:


Auf welche Datendichte und worauf sollte man noch warten?
Er hat die Straftat bereits zugegeben! Über eine Million ist vollkommen unstrittig! Auch die Tatsache dass er zumindest Kapitaleinkünfte über Jahre dem Fiskus vorenthalten hat! Auch zugegeben.
Das ist eine Straftat! Das einzige was ihn vor einem Prozess und der JVA Stadlheim bewahrt ist das Schlupfloch der Selbstanzeige das von seinen Klientelhelfern installiert wurde um solch asoziales Verhalten noch nachträglich zu heilen.
Kein anderer Straftatbestand kann derart "weggekauft" werden!
Ist das nicht auffällig? Warum nicht solche Szenarien bei Diebstahl Raub oder Einbruch oder gar Mord und Entführung? Da schafft sich eine elitäre Kaste die eigenen Spielregeln (Gesetze) nachdem alle zu spielen haben. Sozial Benachteiligte Menschen dürfen deren Eigentum nicht antasten (stehlen) da sonst Gefängnis! Sie jedoch dürfen die Steuern hinterziehen und bleiben durch solche Gesetze wie im alten Rom straffrei!
Mir reichts ich hab die Schnauze voll von diesen Parasiten!


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 Betreff des Beitrags: Re: Würstl Uli und die Steuer
BeitragVerfasst: Mo, 22.04.13, 21:51 
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@daredevil

Mittlerweile hast Du bereits zum wiederholtem Mal klar und deutlich in schriftlicher Form dargelegt, dass Du Hrn. Hoeneß gerne hinter Schloß und Riegel sehen würdest. Das haben wir verstanden. Auf weitere Wiederholungen darfst Du meinetwegen gerne verzichten.

in Deinem Beitrag vom 21.04.13 20:22 hattest Du u.a. folgendes ins Feld geführt.

daredevil hat geschrieben:
Da gehts wohl um satte 600 Millionen Euro die nicht sein gesamtes Vermögen darstellen sollten....
...Da es jedoch hier um eine derart hohe Summe geht ist wohl davon auszugehen dass wir im Normalfall über die Höchststrafe sprechen. 5 Jahre!...
...Aus meiner Sicht geht da nur eins. Strafmilderungs- und Amnestie Paragraph hin oder her. Höchststrafe! 5 Jahre einfahren und mit Breno in der Zelle Watten!...


Schade finde ich, dass Du die Höchststrafe von 5 Jahren "forderst", obwohl Du selbst von "da gehts wohl um..." geschrieben hattest.


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 Betreff des Beitrags: Re: Würstl Uli und die Steuer
BeitragVerfasst: Mo, 22.04.13, 21:59 
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Towerman hat geschrieben:
@daredevil

Mittlerweile hast Du bereits zum wiederholtem Mal klar und deutlich in schriftlicher Form dargelegt, dass Du Hrn. Hoeneß gerne hinter Schloß und Riegel sehen würdest. Das haben wir verstanden. Auf weitere Wiederholungen darfst Du meinetwegen gerne verzichten.

in Deinem Beitrag vom 21.04.13 20:22 hattest Du u.a. folgendes ins Feld geführt.

daredevil hat geschrieben:
Da gehts wohl um satte 600 Millionen Euro die nicht sein gesamtes Vermögen darstellen sollten....
...Da es jedoch hier um eine derart hohe Summe geht ist wohl davon auszugehen dass wir im Normalfall über die Höchststrafe sprechen. 5 Jahre!...
...Aus meiner Sicht geht da nur eins. Strafmilderungs- und Amnestie Paragraph hin oder her. Höchststrafe! 5 Jahre einfahren und mit Breno in der Zelle Watten!


Schade finde ich, dass Du die Höchststrafe von 5 Jahren "forderst", obwohl Du selbst von "da gehts wohl um..." geschrieben hattest.


Die vermeintliche "Höchststrafe" von 5 Jahren wäre schon gerechtfertigt wenn es "nur" um die von ihm bereits eingeräumten Summen ca. 10 - 20 Mio. Kapital geht! Dann sprechen wir von Steuerhinterziehung von irgendwas zwischen 3 und 10 Mio.!
Die 5 Jahre sind aber nicht die Höchststrafe. Die Höchststrafe bei Steuerhinterziehen in einem besonders schweren Fall ist 10 Jahre. Sollte (wonach es nicht aussieht) das 600 Mio Konto doch das von Herrn Hoeness sein und diese Kapitalerträge nicht versteuert worden sein dann denke ich müssten wir von 10 Jahren sprechen die im Raum stehen. Denn was ist denn dann ein Fall der besonderen Schwere?
Fünf Jahre sollten (sehen wir mal von seiner Selbstanzeige ab denn was ich von diesen Paragraphen halte weißt du ja) sowieso im Raum stehen.

Quelle Wikipedia:

Steuerhinterziehung [Bearbeiten]
Freiheitsstrafe bis 5 Jahre oder Geldstrafe
In besonders schweren Fällen (§ 370 Abs. 3 AO): Freiheitsstrafe von 6 Monaten bis zu 10 Jahren
Die Strafe ist von der jährlichen Steuerschuld abhängig (Bundesgerichtshof, Az: 1 StR 416/08); danach ist die Steuerhinterziehung mit ähnlichen Strafen wie Betrug behaftet. Der Steuerschaden ist maßgeblich für die Strafzumessung.
Bis 50.000 Euro werden normalerweise Geldstrafen verhängt.
Ab 50.000 Euro kann auch eine Freiheitsstrafe (auf Bewährung) verhängt werden. Ab dieser Schadenshöhe ist zudem regelmäßig ein besonders schwerer Fall gemäß § 370 Abs. 3 S. 2 Nr. 1 AO gegeben (vgl. BGH, Beschluss vom 15. Dezember 2011 – 1 StR 579/11).
Ab 100.000 Euro sollte in der Regel eine Freiheitsstrafe verhängt werden.
Ab 1.000.000 Euro ist eine bewährungsfähige Strafe (bis einschließlich zwei Jahre Freiheitsstrafe) nur noch bei Vorliegen von "besonders gewichtigen Milderungsgründen" (vgl. etwa BGH, Urteil vom 7. Februar 2012 - 1 StR 525/11) zu verhängen.
Bei Schwarzarbeit ist außerdem § 14 Abs. 2 Satz 2 SGB IV zu beachten. Der Schwarzlohn wird als Nettolohn angesehen, aus dem ein Bruttolohn berechnet wird.[1]


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 Betreff des Beitrags: Re: Würstl Uli und die Steuer
BeitragVerfasst: Mo, 22.04.13, 23:27 
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Kann mir mal dieser user BW erklären, was das Ganze mit Neidern zu tun hat? Eher scheint mir ist seine Nibelungentreue zu den Bayern scheinbar so gross, dass er die Realität schon nicht mehr erkennt.
Natürlich ist die grosse Meute der Hoenesse mitschuld an Staatspleiten. Man erinnere sich doch noch an den Fall Griechenland?


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 Betreff des Beitrags: Re: Würstl Uli und die Steuer
BeitragVerfasst: Di, 23.04.13, 6:58 
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dauerfan hat geschrieben:
Kann mir mal dieser user BW erklären, was das Ganze mit Neidern zu tun hat? Eher scheint mir ist seine Nibelungentreue zu den Bayern scheinbar so gross, dass er die Realität schon nicht mehr erkennt.
Natürlich ist die grosse Meute der Hoenesse mitschuld an Staatspleiten. Man erinnere sich doch noch an den Fall Griechenland?



Was soll ich Dir erklären? Auf solchen Schwachsinn wie das mit den Staatspleiten kann ich nur mit einem aufwarten....wer sowas schreibt hat keine Ahnung, aber davon jede Menge.Ich verzichte auf Zahlen und Beispiele, Du würdest es eh nicht verstehen.

@ Towermann: Danke für Deine treffende Zusammenfassung


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 Betreff des Beitrags: Re: Würstl Uli und die Steuer
BeitragVerfasst: Di, 23.04.13, 8:08 
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War es nicht unser Saubermann UH, der warnte, dass eine Vermögenssteuer die Reichen dazu zwingen würde, ihre Kohle in die Schweiz zu scheffeln?
Tja, scheinbar tun sie es auch ohne eine entsprechende Steuer!!
Jeder Alg II- empfänger wird gedemütigt, wenn ihm die Oma 25,00 zum Geb. aufs Konto überweist, wenn die Erstattung der Kirchensteuer vom Vorjahr (6,35 €) nicht angegeben wird, droht die Sanktion und man wird behandelt wie ein Schwerstkrimineller, aber wenn der UH von den Zinsen seiner Mios. in der Schweiz lebt, d.h. Einkommen ohne Arbeit erzielt und dieses nicht mal versteuert, dann soll man den Ball flach halten,denn es ist ja der UH.
Ich möchte wissen, in welchem Paralleluniversum der typische Bayernfan leben muss, um sich das alles schön zu reden, unfassbar!!!!!


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 Betreff des Beitrags: Re: Würstl Uli und die Steuer
BeitragVerfasst: Di, 23.04.13, 8:25 
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Wer redet sich hier was schön? Viele hauen jetzt doch einfach nur drauf und ziehen Vergleiche her, die jeglicher Grundlage entbehren. Aber es soll mal hier einer erklären, dass er noch nie im Kleinen was an der Steuer vorbei gemacht hat. Noch nie ne Rechnung nicht gebraucht und so mal schnell die MWST gespart? Noch nie ein paar Kilometer mehr in der Steuererklärung als Werbungskosten angegeben? Keiner, der seine Putzfrau schwarz bezahlt? Neiiiin! Das sind alles ja Kavaliersdelikte. Aber wenn es Millionen von Menschen machen fehlen dem Staat auch Milliarden. Alleine durch Schwarzarbeit geschätzte 30 Mrd. Aber jetzt passt es natürlich für fehlende Kindergärten, alte Schulen und schlechte Straßen den UH als Schuldigen auszumachen. Nein, dafür sind einzig und alleine die Politiker schuld, die mit den Steuern nicht haushalten können. Oder warum reichen ca. 623 Mrd. an Steuereinahmen nicht aus? Dies ist übrigens sowohl in absoluten Zahlen als auch im prozentualen Verhältnis zum BIP der höchste Stand, der jemals erreicht wurde! Aber jetzt habt Ihr ja Euer eh schon geliebtes Feindbild, der an allem schuld ist. Und nochmal zu Klarstellung: Ich heiße das Verhalten von UH in keinster Weise gut, aber wie jetzt die ganzen Neider und Scheinheiligen (vor allem Politiker) aus den Löchern gekrochen kommen und mit dem Finger auf eine Person zeigen ist für mich unsäglich. Lieber mal erst vor der eigenen Haustüre kehren!


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 Betreff des Beitrags: Re: Würstl Uli und die Steuer
BeitragVerfasst: Di, 23.04.13, 8:52 
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ich denke Mord und Steuerhinterziehung sind doch ein großer Unterschied, ich betone ich heiße damit UH Taten nicht für gut, aber anzudeuten, man kann sich durch >Selbstanzeige bei Mord rausreden.....
Außerdem kommst du vielen Gewaltdelikten mit der Schiene Unzurechensfähigkeit raus, bei Steuerhinterziehung geht dies nicht :-D

und im Moment geht es doch allen nicht mehr um UH, sondern nur noch um Parteigeränke, Fangehabe, Scheinheiligkeit usw.


Künast war gestern die Beste: man muß jetzt hinterfragen, ob das Geld von Dreyfus im Zusammenhang mit dem Adidas Vertrag 2000 stand. Ja wäre ihr lieber Nike hätte den Zuschlag bekommen sollen. Freilich kann ein Zusammenhang bestehen. Aber dies gibt es doch ständig in der Wirtschaft, dies ist eben der NT der Marktwirtschaft, aber auch im Kommunismus gehts nicht anders. Dort wo Geld reagiert, gelten andere Gesetze, die moralsich bedenklich sind, aber nicht änderbar, in keinem System

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Der unendliche Jahn- (Wahnsinn) geht weiter :clap:


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 Betreff des Beitrags: Re: Würstl Uli und die Steuer
BeitragVerfasst: Di, 23.04.13, 9:02 
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dauerfan hat geschrieben:
.....
Natürlich ist die grosse Meute der Hoenesse mitschuld an Staatspleiten. Man erinnere sich doch noch an den Fall Griechenland?

Ich denke du meinst auch in Griechenland gab es viele Leute die keine oder nur sehr wenig Steuern zahlten. Ich sehe aber da schon noch einen Unterschied, denn dort lief das schon fast in Zusammenarbeit mit den eigenen Politiker und Behörden ab und die brauchten das Geld noch nicht einmal in der Schweiz zu "verstecken". Bei uns geht das noch lange nicht und sollten sie dir auf die Schliche kommen packen sie dich am Schlawittchen.

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Viele Grüße Martin
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 Betreff des Beitrags: Re: Würstl Uli und die Steuer
BeitragVerfasst: Di, 23.04.13, 9:15 
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BW hat geschrieben:
Immer schön vorverurteilen und populistische Parolen ala "Die Linken" schreiben.

Zitat:

"Puh, ich bin richtig froh, dass die bisher bekannte aber anonyme " Gier der Reichen und Superreichen " nun endlich ein Gesicht hat und auch eine Geschichte, die alle verstehen können. Diese Gier und diese Kriminalität dieser Klasse steht nämlich in einem unmittelbaren Zusammenhang mit der Armut und dem Mangel auf der anderen Seite und vor allem mit den ganzen Staatspleiten. Leute wie ein Uli H. haben über Jahrzehnte das Gemeinwesen ausgeplündert und unvorstellbares Vermögen angehäuft. Nun müssen sie rausgezogen werden aus ihren Löchern und zur Verantwortung gezogen werden."

Tja, und ich bin froh, dass sich Neider hier so offen melden. Stimmt, UH ist an den Staatspleiten schuld....oder doch die Politiker, die mit den üppigen Steuergelder einfach schlecht umgehen?

Nicht falsch verstehen, ich heiße die Steuerhinterziehung nicht gut, aber man sollte doch die Kirche im Dorf lassen.


An sich geht mir das Thema sowas von am A.... vorbei, aber da muss ich BW mal zustimmen!

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Na sauber.... "Die Demokratie" wurde gelöscht.....
Und das am Wahltag!

Das ist nun aber wirklich Ironie!
- Daredevil, Philosoph im Exil


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 Betreff des Beitrags: Re: Würstl Uli und die Steuer
BeitragVerfasst: Di, 23.04.13, 10:01 
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zabo hat geschrieben:
Künast war gestern die Beste: man muß jetzt hinterfragen, ob das Geld von Dreyfus im Zusammenhang mit dem Adidas Vertrag 2000 stand. Ja wäre ihr lieber Nike hätte den Zuschlag bekommen sollen. Freilich kann ein Zusammenhang bestehen. Aber dies gibt es doch ständig in der Wirtschaft, dies ist eben der NT der Marktwirtschaft, aber auch im Kommunismus gehts nicht anders. Dort wo Geld reagiert, gelten andere Gesetze, die moralsich bedenklich sind, aber nicht änderbar, in keinem System


Für business negotiations werden ja in den modernen Stadien diese Business-Sitz-Logen mit
hochwertigem Design und exklusiver Bewirtung zur Verfügung gestellt. :wink:

Selbst beim Jahn mit seinen Containern wirbt man für VIP-Lounge:
"Hospitality bei Jahn Regensburg ist weitaus mehr als ein VIP-Sitzplatz im Stadion.
Seien Sie Gast und Gastgeber und nutzen Sie das emotionale Fußballumfeld der 2. Bundesliga,
um Kundenkontakte zu pflegen,
neue Kontakte zu knüpfen oder verdiente Mitarbeiter zu incentivieren."


Beim FC Bayern, oder anderen großen Vereinen, treffen sich halt Geschäftsleute mit sehr sehr sehr viel Geld
...die dann im "Überschwang der großen Gefühle" szs geritten werden, um die Poker-Geschäfte zu
übertreiben.

Und manchmal wird man dafür sogar richtig bestraft :!: ...leider nicht immer :!:

"No risk no fun", nur blöd, wer sich dazu hinreißen lässt, und seinen gesunden Menschenverstand dabei abgibt.

Dieser Skandal, so schlimm er auch für Uli Hoeness ist, hilft hoffentlich insoweit weiter,
dass sich nun so manch anderer Pokerspieler jetzt zweimal überlegt,
ob es ihm wert ist Steuer zu hinterziehen, oder doch lieber ehrlich bleibt.


Wie ist das jetzt eigentlich mit staatlich verliehenen Orden.
Werden die in so einem Fall wieder aberkannt?
...wobei ich von solchen Staats-Ehrungen mit Verdienstorden eh nicht viel halte,
wenn ich an so manchen Orden-Träger dabei denke.

_________________
Jahnsinn ist Wahnsinn, manchmal nicht mehr zum aushalten!


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 Betreff des Beitrags: Re: Würstl Uli und die Steuer
BeitragVerfasst: Di, 23.04.13, 11:16 
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Ich sehe das genauso wie ZABO und BLURT !
Ich bin aus den Latschen gekippt, als ich das von Uli Hoeneß gehört habe. Bin dahingehend schwer enttäuscht, daß er durch so einen Blödsinn sein Lebenswerk, daß er mit seinen Händen aufgebaut hat, mit dem A.... wieder einreißt. Ich bin selber Betriebswirt (also nicht der Wirt der Betriebs-Kantine - damit hier keine Mißverständnisse auftauchen :lol: ) und weiß, daß es sich bei Steuerhinterziehung niemals um ein Kavalliersdelikt handelt und daß da auch niemand unwissentlich gehandelt hat oder mal so eben ein Konto in der Schweiz vergessen hat, bei den Deutschen Steuerbehörden anzugeben. Hier sind grundsätzlich Vorsatz und kriminelle Energie am Werk. Auch wenn das seine Privat-Angelegenheit ist, leidet trotzdem seine Glaubwürdigkeit als Präsident des FC Bayern darunter.
Ich bin bereits seit Jahrzehnten Mitglied beim FC Bayern und sehe die Sache schon so, daß Uli Hoeneß von seinem Amt als Präsident zurücktreten sollte (sollte er juristisch belangt werden) damit der Name FC Bayern durch diese Angelegenheit keinen Image-Schaden erleidet. Denn eines muß klar sein: Niemand (kein Fan, kein Mitglied, kein Angestellter, kein Funktionär, kein Vorstand, und auch kein Präsident) ist größer als der FC Bayern ! Nachfolger wären meiner Meinung nach Franz Beckenbauer (falls die Satzung es zuläßt, daß ein Ehren-Präsident auf den Stuhl des Präsidenten zurückkehren kann, oder Karl-Heinz Rummenigge, oder Paul Breitner oder Karl Hopfner).
Aber alle Bayern-Hasser, Klug-Scheißer, Häme-Ausschütter, Neid-Hammel, Besser-Wisser und sonstiges Gesocks, das jetzt am liebsten möchte, daß der ganze FC Bayern aufgrund der Privat-Verfehlung seines Präsidenten nach Aberkennung sämtlicher jemals errungener Titel unter Abzug von 80 Punkten in die Bayern-Liga strafversetzt werden sollte, werden feststellen, daß es dies leider nur ein Wunsch-Traum bleiben wird und daß ihnen auch künftig der FC Bayern gründlich das Maul stopfen wird und sie auch in Zukunft weiterhin grün vor Neid durch die Gegend laufen werden :tongue2:
Desweiteren dürfte es spannend werden, welche Prominenten (auch aus dem Fußball-Bereich) als nächstes wegen ihrer Schwarzgeld-Konten auffliegen.
Wetten daß es genau diejenigen sind, die jetzt die Klappe vor lauter Political Correctness und Empörung am größten aufreißen ?!


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 Betreff des Beitrags: Re: Würstl Uli und die Steuer
BeitragVerfasst: Di, 23.04.13, 11:27 
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@Mike

Orden abgeben oder Orden beitreten, das ist hier die Frage. Am Ende Beides? Die Franziskaner würden sich ja anbieten, die predigen Verzicht. Neuerdings mit dem Papst sogar in der Champions-Leage. Passt doch.

@bayer

Dem FCB würde ich dann aber einen Präsidenten wünschen, der zumindest seinen Wohnsitz in Deutschland hat und hier steuerlich gemeldet ist.

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 Betreff des Beitrags: Re: Würstl Uli und die Steuer
BeitragVerfasst: Di, 23.04.13, 11:54 
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@bayerntom :jahn3:

jetzt werden die Bayernhasser aber auf dich eindreschen :-D
mit dem Götze Transfer wird das Theater ja noch größer

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Der unendliche Jahn- (Wahnsinn) geht weiter :clap:


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 Betreff des Beitrags: Re: Würstl Uli und die Steuer
BeitragVerfasst: Di, 23.04.13, 12:10 
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Nicht allein wegen dem Götze-Transfer an sich, vor allem wegen des Zeitpunkts der Lancierung der Nachricht. Klares Foulspiel. Von wegen, gegen Spanien halten wir zusammen. Mehr Kredit kann man innerhalb weniger Tage kaum verspielen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Würstl Uli und die Steuer
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Reaktionen auf Hoeneß-Fall
von Arnold Schölzel
Der sogenannte Rapper Bushido, der sich an eine kriminelle in Berlin ansässige arabische Großfamilie verkauft haben soll, twitterte am Sonntag: »Kopf hoch Herr Hoeneß ich hatte letztes Jahr die selbe Bild Schlagzeile« (Originalschreibweise). So stützt sich, was noch viel vorhat.

Der freundliche Twitter-Klaps für Hoeneß kommt von einem Bruder im Geschäft. Der Präsident der Großfamilie FC Bayern verdiente seine Kohle damit, daß er öffentlich den aufrechten Unternehmer darstellte wie Bushido den Unsäglichen. Der eine erhielt den Bambi, der andere Heldenstatus, weil er geradeheraus ist, Verträge per Handschlag schließt und diesem oder jenem Gestrauchelten stets aufhilft – die verkörperte soziale Marktwirtschaft bayerischer Prägung, nicht mit Laptop und Lederhose, sondern als BMW-, »Böse-Mit-Wichsgesicht«-Fahrer (Wiglaf Droste) plus Wurst- und Suppenküche für Bedürftige. Das Geschleime der publizistischen Hofschranzen übertraf bei einer solchen Figur das übliche Maß, an der Spitze der Spiegel: »Hoeneß, 61, erscheint gerade wie der mustergültige Deutsche, wie ein Vorbild für das ganze Land.«

Im Herbst 2012 krakeelte Hoeneß bei Günther Jauch herum, Steuererhöher wie Sigmar Gabriel oder Andrea Nahles vertrieben die Reichen »nach Österreich und in die Schweiz«, dabei müsse man die Reichen hier halten, »damit sie gemolken werden können, wie das in der Vergangenheit der Fall war«. Für einen Hoeneß verkörpert die SPD Kommunismus, was die nicht weiter stört, Hauptsache, sie wird für etwas Linkes gehalten. Unterhaltungswert hat, wenn – wie am Wochenende geschehen – Gabriel und Jürgen Trittin erklären, nun wisse man, wen Merkel, Schäuble und Seehofer mit dem Steuerabkommen Bundesrepublik–Schweiz retten wollten. Die beiden Herren wirkten seinerzeit daran mit, für Hedgefonds freie Bahn zu schaffen, eine Amnestie für Steuerbetrüger zu erlassen und das Verschieben gigantischer Summen aus den Schatullen der deutschen Superreichen in sogenannte Steueroasen zu ermöglichen. Im übrigen: Die jüngsten sogenannten Enthüllungen über Deutsche, die zwischen Panama und Guernsey Milliarden Euro geparkt haben, sind beendet, nachdem genau ein Fall, der des Gunther Sachs, namentlich benannt war. Und Sachs ist tot.

Hoeneß und Bushido sind im Vergleich zu dem einen Prozent der Bundesbürger, die fast über die Hälfte des hiesigen Geldvermögens verfügen, Kleinstfische, Repräsentanten des »verrottenden deutschen Mittelstands« (Jutta Ditfurth). Sie haben ihren Job gemacht und werden ihn weiter machen: Diejenigen, denen so ziemlich alles aus der Tasche gezogen wird, bei Laune halten, Tribune simulieren und einer Großfamilie verkaufen.

Die Neue Zürcher Zeitung, hergestellt in der Stadt, in der Hoeneß etwas Geld gebunkert haben soll, brachte am Montag nicht eine Zeile zu dem Fall.


Anmerkung von mir: Aber trotzdem: U.H. ist ein Steuerhinterzieher.


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BLURT hat geschrieben:
Nicht allein wegen dem Götze-Transfer an sich, vor allem wegen des Zeitpunkts der Lancierung der Nachricht. Klares Foulspiel. Von wegen, gegen Spanien halten wir zusammen. Mehr Kredit kann man innerhalb weniger Tage kaum verspielen.


Ich glaub, der Götze Transfer ist bekannt gegen worden, um vom Uli abzulenken...
Kluger, aber nicht ausreichender, Schachzug, mMn.

Zum Thema der Diskussion hier:
Grundlage einer "gesunden" Diskussion sollten doch "Fakten" sein, oder?
Was für "Fakten" haben wir denn?

Wir haben einen "UH", der angeblich was verkehrtes mit "einem" Geld gemacht hat, oder?
Sorry, aber was wissen wir mehr?
Wartet doch mal weitere Fakten ab... Und zwar "echte" Fakten!
Hier entsteht wieder die typische Hetzjagd, die immer entsteht.

Jeder hat bestimmt, auf seine Art, recht. Is auch interessant zum mitlesen.
Aber irgendwie gerät es hier gerade aus dem Ruder, oder?

Solange die "Justiz" nichts bestätigt, dürften wir hier doch garnicht "draufhauen"!

Fakt ist, wenn jemand bescheißt, dann gehört er bestraft! Aber das sollen doch bitte andere entscheide (und zwar die entsprechenden Instanzen) und nicht das Forum hier, oder?

Außerdem geht es aktuell um die Pivatperson UH (jetziger Stand) und nicht um a Wurstfabrik oder den FCB. Natürlich wird die Konsequenz sein, sollte er verurteilt werden, die Aufgabe seiner aktuellen FCB Tätigkeit sein. Aber soweit sind wir noch nicht.

Keine Ahnung was ich jetzt mit meinen Worten ausdrücken will?!? Vielleicht will ich sagen, habt euch wieder lieb?

Ich werde auf jeden Fall abwarten und anschließend "Kotzen".
Aber auch nur weil ein "UH" etwas mit einem "Geld" getan hat.
Denn das würde mich, den kleinen und schwerarbeitenden Steuerzahler, ankotzen!

Im Endeffekt bleibt uns doch nur das Kotzen, leider (oder zum Glück)

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 Betreff des Beitrags: Re: Würstl Uli und die Steuer
BeitragVerfasst: Di, 23.04.13, 12:48 
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Bayerntom schrieb:"Aber alle Bayern-Hasser, Klug-Scheißer, Häme-Ausschütter, Neid-Hammel, Besser-Wisser und sonstiges Gesocks, das jetzt am liebsten möchte, daß der ganze FC Bayern aufgrund der Privat-Verfehlung seines Präsidenten nach Aberkennung sämtlicher jemals errungener Titel unter Abzug von 80 Punkten in die Bayern-Liga strafversetzt werden sollte, werden feststellen, daß es dies leider nur ein Wunsch-Traum bleiben wird und daß ihnen auch künftig der FC Bayern gründlich das Maul stopfen wird und sie auch in Zukunft weiterhin grün vor Neid durch die Gegend laufen werden "

Hier antwortet jemand vom Gesocks: Schön wäre nur wenn an der ganzen Sache auch Kohle des FCB beteiligt wäre.
(Ich sag selbstverständlich nicht, dass es so ist, wäre aber wohl eine Voraussetzung für Dein Szenario!! Würde aber immer noch lange nicht reichen um eine Begegnung Bayern-Buchbach in der Saison 13/14 zustande zu bringen, ganz zu schweigen, dass dies national nicht viel bringen würde- siehe Beispiel Juve in Italien)

Aber so ists eben, auch im Fussball: entweder Du magst einen Verein oder auch nicht.
(klar hat das hin und wieder auch weltanschauliche Anteile, siehe manche User; Dich meine ich da nicht bayerntom, aber es ist schon auffällig dass manche User alles im Paket draufhaben: Hoeneß verteidigen, Polizeiübergriffe rechtfertigen, Merkel gut finden...)
Ich mag Hoeneß eben nicht da er gegen die Gewrkschaften ist, Merkel Fan ist, scheinheilig ist, in seiner Würstlbude allen nichtmal
Mindestlohn zahlen will, ein Freund vom (L)(F)OCUS Herausgeber ist.......
So ist halt. Das Gesocks. Immer gegen die "Erfolgreichen" in diesem Land.
Und andere halten halt zu den Gewinnern, auch wenn sie selbst gesellschaftlich nicht dazu gehören.

Also: weiter im "Austausch" per Diskussion :wink:


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 Betreff des Beitrags: Re: Würstl Uli und die Steuer
BeitragVerfasst: Di, 23.04.13, 15:03 
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Violence, kanns sein, dass du das hier zwar mit Interesse liest, aber daredevils Beiträge überspringst? Ich weiß gar nicht, wie man zur Faktenlage noch besser argumentieren soll als er es schon getan hat. Was für einen klareren Fakt kann es denn geben als eine Selbstanzeige? Wenn man zusätzlich weiß, dass Hoeneß in der Folge schon Millonen nachgezahlt hat ans Finanzamt, ist doch auch klar, um was für eine erhebliche Größenordnung es in der Sache gehen muss. Natürlich werden noch jede Menge Einzelheiten ans Licht kommen und wohl auch konkretere Zahlen, aber am Faktum einer Steuerhinterziehung in Millionenhöhe gibts bereits jetzt nichts mehr zu rütteln. Und davon handeln wir.

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 Betreff des Beitrags: Re: Würstl Uli und die Steuer
BeitragVerfasst: Di, 23.04.13, 16:18 
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BLURT hat geschrieben:
Violence, kanns sein, dass du das hier zwar mit Interesse liest, aber daredevils Beiträge überspringst? Ich weiß gar nicht, wie man zur Faktenlage noch besser argumentieren soll als er es schon getan hat. Was für einen klareren Fakt kann es denn geben als eine Selbstanzeige? Wenn man zusätzlich weiß, dass Hoeneß in der Folge schon Millonen nachgezahlt hat ans Finanzamt, ist doch auch klar, um was für eine erhebliche Größenordnung es in der Sache gehen muss. Natürlich werden noch jede Menge Einzelheiten ans Licht kommen und wohl auch konkretere Zahlen, aber am Faktum einer Steuerhinterziehung in Millionenhöhe gibts bereits jetzt nichts mehr zu rütteln. Und davon handeln wir.



Fakt ist aber auch, dass, wenn es eine Selbstanzeige gibt und vorher nichts seitens den Steuerbehörden unternommen wurde, der sich Selbstanzeigende straffrei ausgeht. So ist das Gesetz! Und per Gesetz ist ihm auch Anonymität zugesichert. Nur wenn er zu spät dran ist und die Behörden schon vorher gegen ihn ermittelt haben muss er mit einer Bestrafung (außer den Steuernachzahlungen nebst Zinsen und ggf. Geldstrafe) rechnen. Hier wird der Kopf von UH gefordert ohne die weiteren Fakten zu kennen. Wenn er durch die Selbstanzeige straffrei ausgehen kann ist das gesetzeskonform. Manche User haben ja direkt Schaum vor dem Mund und würden den UH gerne selbst an den Strang bringen. Und User HZ bringt z.B. die Fabrik von UH ins Spiel und weiß ja soooooo genau wie dort die Arbeitsbedingungen sind, aber Hauptsache mal dagegen gewettert. Und vor allem hat dies überhaupt nichts mit der Steuerhinterziehung zu tun. Tolle Fakten! Hurra, Hurra, die Bayernhasser- und -neider sind da.

@ Bayerntom: So ist es!


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 Betreff des Beitrags: Re: Würstl Uli und die Steuer
BeitragVerfasst: Di, 23.04.13, 16:21 
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http://www.nachrichten.com/index.php?ma ... news=69888

BW- hier nur ein von zig Artikeln zu den Arbeitsbedingungen.
Ich schreib doch nichts ohne Quelle!


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 Betreff des Beitrags: Re: Würstl Uli und die Steuer
BeitragVerfasst: Di, 23.04.13, 16:29 
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Kennst Du die Arbeitsbedingungen selbst? Und vor allem, kennst Du die Arbeitsbedingungen bei anderen vergleichbaren Unternehmen? Oder kennst Du (die Frage ist immer noch unbeantwortetet von Dir) die Arbeitsbedingungenz.B. bei Netto? Immerhin Sponsor beim Jahn....oder interessieren Dich die Bedingungen an sich nur am Rande und es geht um ganz was anderes?

Hier mal was zu Netto:

http://einzelhandel.verdi.de/unternehmen/netto
http://www.taz.de/!70311/

So, und nun? Kaufst jetzt nicht mehr ein beim Netto? Oder gehst nicht mehr zum Jahn? Immerhin ist Netto ein Premiumsponsor des Jahn!


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 Betreff des Beitrags: Re: Würstl Uli und die Steuer
BeitragVerfasst: Di, 23.04.13, 16:55 
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@BW

Von meiner Seite mal abschließend dazu: Mich interessiert im Moment überhaupt nicht ein mögliches Strafmaß und wenn der Uli wider Erwarten noch einfährt, hol ich mir ganz sicher keinen drauf runter. Mich interessiert die Handlung. Und die ist Fakt. Eine zusätzliche Diskussion ist, ob es wünschenswert sein kann, dass eine Selbstanzeige, sofern sie rechtzeitig und lückenlos eingereicht wird, vor jeglicher Strafe schützt. 

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